Cree reist in die Welt

Markt / 27.03.2018 • 18:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Holz-Hybrid-Hochhaus LCT ONE von cree in Dornbirn. Rhomberg bau
Das Holz-Hybrid-Hochhaus LCT ONE von cree in Dornbirn. Rhomberg bau

Auch in Berlin, Dänemark, Luxemburg sowie Vorarlberg Gebäude geplant.

Dornbirn Das Holz-Hybrid-Hochhaus LCT ONE in Dornbirn war der erste Streich der cree GmbH. Die Idee dahinter: Ein hohes Maß an vorgefertigten Gebäudeteilen ermöglicht den raschen Zusammenbau vor Ort. Die Kombination von modularer Technologie, Standardverfahren und kosteneffizienten Vorfertigungsmethoden erlaubt die Errichtung von 100 Meter hohen Gebäuden mit bis zu 30 Stockwerken innerhalb von sechs Monaten, so Cree-Geschäftsführer Hubert Rhomberg. Auch das Illwerke Zentrum Montafon wurde nach diesem Modell gebaut. Nun wird cree internationaler. Laut Rhomberg seien eine Reihe weiterer Projekte in der Pipeline, wobei es hier fast immer um die Vergabe von Lizenzen geht, mit denen Kunden auf das Know-how der Wissensplattform und die Systematik zurückgreifen können. Bereits im Bau befindet sich ein großes Schulgebäude in Singapur. In Berlin, Dänemark und Luxemburg seien weitere Projekte in der Ausführungsplanung. Gleiches gelte für ein Projekt in ­Oakland in den USA.

Auch in Vorarlberg soll jetzt ein weiteres Projekt im Cree-Modus gebaut werden. „Wir haben bereits die Baubewilligung für ein sechsstöckiges Gebäude namens LCT Next bekommen. Wann der Baustart erfolgt, ist allerdings noch nicht fixiert“, so Rhomberg. Dabei sollen alle installierten Bauteile bis hin zur Jalousie IoT-fähig sein (Internet of Things) und miteinander kommunizieren. Ein Bestandteil könnten intelligente Stehlampen werden, die etwa CO2-Gehalt, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit oder Bewegungsmuster der Bewohner registrieren.