Starke Basis für den Standort Vorarlberg

04.05.2018 • 15:57 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Martin Fitz (l.) und Erich Köhlmeier leiten die Geschicke des Industriedienstleisters ipm (Industrie Projekt Management), der im Jahr 2017 ausgezeichnet wurde. VN/PS
Martin Fitz (l.) und Erich Köhlmeier leiten die Geschicke des Industriedienstleisters ipm (Industrie Projekt Management), der im Jahr 2017 ausgezeichnet wurde. VN/PS

KMU-Preis der VN und der Wirtschaftskammer wird heuer zum zehnten Mal verliehen.

Schwarzach Die KMU-Unternehmen sind die stärkste Kraft in Vorarlbergs Wirtschaft. Mit ihrer Mittelstandsinitiative „Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe – KMU 2018“ machen deshalb die Vorarlberger Nachrichten und die Wirtschaftskammer Vorarlberg mit ihren Partnern Wirtschaftskammer Vorarlberg, Land Vorarlberg, Hypo Vorarlberg, Vorarlberger Landes-Versicherung, Auto Gerster und Vorarlberg Online auch im zehnten Jahr wieder einer breiten Öffentlichkeit die herausragende Bedeutung der Klein- und Mittelbetriebe (KMU) bewusst.

KMU sind nicht nur in Vorarlberg die Basis für einen starken Standort. Um die herausragende Bedeutung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) für Weiterentwicklung und Wachstum der Volkswirtschaften sowie deren Beitrag zum Wohlstand der Bevölkerung zu unterstreichen, haben sogar die Vereinten Nationen im vergangenen Jahr einen nun jährlich zu feiernden internationalen KMU-Tag ausgerufen.

In Österreich werden knapp 327.000 aller Unternehmen als KMU klassifiziert. Dies entspricht einem Anteil von 99,7 Prozent aller heimischen Unternehmen. Über 1,9 Mill. Personen sind in kleinen und mittleren Unternehmen beschäftigt, d. s. mehr als zwei Drittel aller Beschäftigten in Österreich. Zudem bilden KMU fast 62.000 Lehrlinge bzw. zwei Drittel aller heimischen Lehrlinge aus. Die Umsatzerlöse von KMU belaufen sich auf rd. 456 Mrd. Euro und machen damit etwa 64 Prozent des Gesamtumsatzes von Unternehmen in Österreich aus. Diese Zahlen belegen eindeutig, warum KMU immer wieder als das Rückgrat der heimischen Wirtschaft bezeichnet werden. Im EU-Vergleich weisen die österreichischen KMU zudem einen höheren Beschäftigten- und Umsatzanteil aus.

Viele KMU leisten wertvolle Beiträge auch für die ländlichen Regionen. Erfreulich ist auch, dass sich die betriebswirtschaftliche Stabilität der kleinen und mittleren Unternehmen stetig verbessert, betont die KMU Forschung Austria. So liegt die Eigenkapitalquote der heimischen KMU im Durchschnitt bei knapp 31 Prozent und konnte im Zeitablauf kontinuierlich verbessert werden. Lauter Gründe, die kleinen Firmen vor den Vorhang zu holen.