15.789 Euro für eine neue Fachkraft in Vorarlberg

Markt / 29.04.2019 • 18:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Einrichtungen wie die Dornbirner Jugendwerkstätten bereiten Jugendliche auf den ersten Arbeitsmarkt vor.Fa/SU
Einrichtungen wie die Dornbirner Jugendwerkstätten bereiten Jugendliche auf den ersten Arbeitsmarkt vor.Fa/SU

AMS und Land investieren heuer 12,9 Mill. Euro in Ausbildung Arbeitsloser.

Bregenz Der Fachkräftemangel ist seit Jahren ein Thema. Umso mehr versucht das AMS Vorarlberg zusammen mit dem Land Vorarlberg, diesem Umstand durch die Qualifizierung von Arbeitsuchenden entgegenzusteuern. Jetzt hat das AMS Vorarlberg die Förderbeträge für jene Bereiche veröffentlicht, die auf die Behebung des Fachkräftemangels abzielen. „Mit diesen Förderungen wollen wir die Beschäftigungschancen der betroffenen Arbeitslosen erhöhen“, so AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter. Dafür gibt es drei Förderbereiche: In der arbeitsplatznahen Qualifizierung werden die Arbeitsuchenden auf die Anforderungen der Betriebe hin ausgebildet. Darunter fallen derzeit 298 Personen. Über die Implacementstiftung Betreuung und Pflege werden derzeit 349 Personen für einen Gesundheitsberuf ausgebildet. Und in der überbetrieblichen Lehrausbildung können Jugendliche in verschiedenen Bereichen eine Lehrausbildung absolvieren. Das tun derzeit 170 Personen. Und diese drei Förderbereiche lassen sich AMS und das Land­einiges kosten. So investiert allein das AMS Vorarlberg dafür 2019 rund 11,6 Mill. Euro. Darin sind auch etwa sechs Millionen Euro für die Existenzsicherung der Arbeitslosen während der Ausbildung inkludiert. Dazu kommen in diesen Bereichen noch einmal 1,3 Mill. Euro an projektbezogenen Unterstützungen durch das Land. Das macht in Summe 12,9 Mill. Euro. Bei 817 Personen bedeutet dies, dass für die Qualifizierung von Arbeitslosen diesen drei Bereichen heuer 15.789 Euro pro Kopf investiert werden.