Erneut ein Rekordsommer für die Vorarlberger Seilbahnen

Markt / 17.10.2019 • 16:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Vorarlbergs Gipfel sind auch im Sommer ein Publikumsrenner. Der Rekordumsatz von 2018 wurde nochmals übertroffen. VN/STEURER

Nettoumsatz der Sommersaison liegt bei 19,6 Millionen Euro.

Feldkirch Die Vorarlberger Bergbahnen gehen optimistisch in den Winter. Kein Wunder, konnten sie in der Sommersaison 2019 doch eine Umsatzsteigerung von 1,25 Prozent verzeichnen. Damit haben die Seilbahnen sogar das herausragende Vorjahresniveau leicht übertroffen. Der Nettoumsatz der Sommersaison liegt bei insgesamt 19,6 Millionen Euro, berichtet Michael Tagwerker, Geschäftsführer der Fachgruppe Seilbahnen in der Wirtschaftskammer.

Angesichts der Tatsache, dass der außergewöhnlich gute Sommer 2018 zu einer Rekordumsatzsteigerung von über zehn Prozent führte, zeigen sich die Seilbahnunternehmer auch heuer äußerst zufrieden. „Trotz diverser Schlechtwettertage haben wir mit dem diesjährigen Ergebnis an den Jahrhundertsommer von 2018 angeknüpft. Im Rahmen unserer Sommerumfrage bei den Seilbahnbetreibern hat sich ein durchwegs positives und zufriedenes Stimmungsbild abgezeichnet. Zwei Drittel der Befragten bewerten den Sommer als gut, der Rest sogar als hervorragend“, freut sich auch Hannes Jochum, Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg.

Investitionen in Erlebnisse

Rund zwei Millionen Euro haben die Vorarlberger Bergbahnen in die Sommersaison 2019 investiert. Wie bereits in den vergangenen Jahren floss auch heuer wieder der Löwenanteil davon in den Ausbau der Erlebnisangebote am Berg. Egal ob Waldrutschenpark, Bike Parks oder Stand-up-Paddling am Bergsee, die Angebote sind vielfältig und locken die Besucher inzwischen auch in der heißen Jahreszeit verlässlich in die Berge.

„Mit der kontinuierlichen Erweiterung des Erlebnisportfolios wollen wir den Gesamtjahrestourismus in Vorarlberg nachhaltig festigen. Dabei wird viel Wert darauf gelegt, dass für alle Besuchergruppen etwas dabei ist. Die Besucherzahlen zeigen, dass dieses Konzept aufgeht“, sagt Jochum. Dass sich die Sommerbergbahnen nicht nur bei den Vorarlbergern selbst großer Beliebtheit erfreuen, belegen auch die Zahlen: Rund 40 Prozent der Seil- und Sesselbahnpassagiere stammen aus Deutschland, neun Prozent aus den Benelux-Staaten und zehn Prozent aus der Schweiz. Die Einheimischen selbst machen 35 Prozent und Besucher aus Restösterreich sechs Prozent aus.

Seilbahnen in Vorarlberg

Mitgliedsbetriebe 71 Betriebe, 32 Skigebiete

Mitarbeiter ca. 1000, 20 Lehrlinge

Jahresumsatz rd. 150 Millionen Euro