So hat im Juni der Vorarlberger Tourismus gelitten

Markt / 28.07.2020 • 07:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
So hat im Juni der Vorarlberger Tourismus gelitten
In Vorarlbergs Hotels und Pensionen blieben im Juni viele Zimmer leer. APA

Vorarlberger Hotellerie mit 58,4 Prozent weniger Gästen.

Dornbirn, Wien Der österreichische Tourismus hat im Juni 2020 um 61,5 Prozent weniger Gäste als im Vergleichsmonat 2019 beherbergt. Auch Vorarlberg hat das Coronavirus deutlich zu spüren bekommen. Hierzulande betrug das Minus 58,4 Prozent. Das waren 118.000 Gäste weniger, die ins Land kamen, berichtet die Statistik Austria. Während das Burgenland, das traditionell eher von Gästen aus dem heimischen Umland besucht wird, ein Minus von „nur“ 35,6 Prozent zu verkraften hatte, traf es die westlichen Bundesländern besonders hart: Tirol und Salzburg lagen jeweils ebenso wie die Bundeshauptsstadt deutlich über dem Österreich-Durchschnitt.

Das erklärt sich in Wien durch den Einbruch des Städte- und Geschäftstourismus, in den alpinen Bundesländern aber vor allem dadurch, dass bis Mitte Juni keine Gäste aus Deutschland und der Schweiz einreisen durften. „Viele Hotels haben erst abgewartet, was passiert, und erst Ende des Monats wieder aufgesperrt“, sagt Brigitte Plemel von Vorarlberg Tourismus. Und viele Hotels haben überhaupt erst im Juli geöffnet bzw. lassen das Haus geschlossen. Ansonsten zeige sich eine sehr unterschiedliche Geschäftslage, so Plemel. Eine erste Tendenz, wie die Sommersaison verlaufe, könne man seriöserweise erst Mitte August erkennen.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.