So sichert sich Schneider Automobil die Pole-Position

Markt / 26.04.2021 • 20:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
So sichert sich Schneider Automobil die Pole-Position
So präsentiert sich Schneider Automobil, Mercedes-Benz-Landeshändler für Vorarlberg, ab dem Sommer 2022. JOHANNES KAUFMANN ARCHITEKTUR

Schneider Automobil investiert neun Millionen Euro in Erweiterung des Stammsitzes.

Dornbirn Die Coronakrise im vergangenen Jahr hat den Autohandel auch in Vorarlberg hart getroffen – um 28 Prozent ging der Absatz im Land zurück. Doch das gilt nicht für alle Autohäuser bzw. Automarken. Schneider Automobil, Landeshändler von Mercedes-Benz, verlor gegenüber dem Jahr zuvor 14 Prozent und konnte mit Mercedes-Pkw einen Rekordmarktanteil von neun Prozent realisieren. Österreichweit liegt der für Mercedes-Pkw bei 4,84 Prozent. Zudem schloss der größte Autohändler Vorarlbergs, der über 160 Mitarbeiter an seinen Standorten in Dornbirn, Götzis, Bludenz und Bregenz beschäftigt, auch das schwierige Geschäftsjahr positiv ab. Im neuen Jahr zählen die Autos mit dem Stern wieder zu den beliebtesten in Vorarlberg und legten im ersten Quartal kräftig zu.

Gute Perspektive

Das Unternehmen will sich seine Pole-Position am Premium-Automarkt auch in Zukunft sichern, zumal auch die Modellpalette von den Kunden sehr gut angenommen wird, auch startete der Autobauer mit neuen Modellen in das Elektro-Zeitalter. Dies alles bewog die Geschäftsführung, kräftig in den Betrieb zu investieren (die VN berichteten). Am Montag wurde mit dem Spatenstich offiziell die Erweiterung des Stammsitzes gestartet, der bis zum Sommer 2022 in Betrieb gehen wird, wie die Geschäftsführer Karin Seyfried, Joachim Singer und Johann Egger informierten. Investiert werden rund neun Millionen Euro.

Spatenstich für Neubau (v.l.): GF Johann Egger, Bgm. Andrea Kaufmann, GF Joachim Singer, GF Karin Seyfried und Arch. Johannes Kaufmann. <span class="copyright">VN/Paulitsch</span>
Spatenstich für Neubau (v.l.): GF Johann Egger, Bgm. Andrea Kaufmann, GF Joachim Singer, GF Karin Seyfried und Arch. Johannes Kaufmann. VN/Paulitsch

Das über Jahre sehr positive Wachstum mit der Marke Mercedes-Benz, so Seyfried, erfordere eine Erweiterung der Kapazitäten speziell in den Bereichen der Einlagerung von Kundenrädern, eine Erweiterung und Modernisierung der Bereiche des Kundenkontakts für Vertrieb und Kundendienst und die Schaffung zusätzlicher Parkflächen.

Dafür wird, trotz der schwierigen Bodenverhältnisse im Dornbirner Schwefel, die bestehende Tiefgarage um 40 Abstellplätze für Pkw und Transporter erweitert, das Reifenlager, das vollautomatisch funktionieren wird, bekommt eine
Kapazität für zirka 9000 Räder, auch wird der Schauraum samt Kundendienstannahme erweitert und modernisiert. Schließlich werden im Neubau auch Sozial- und Aufenthaltsräume inklusive moderner Schulungsräume für die Mitarbeiter untergebracht.

Aufgrund der fortschreitenden Elektrifizierung habe man sich entschieden, die Dachflächen in der Größe von 1500 Quadratmetern mit einer Photovoltaikanlage auszustatten.

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