Künstliche Intelligenz

Markt / 23.07.2021 • 19:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Künstliche Intelligenz

Bregenz Die älteren Semester kennen es noch, die jüngeren haben davon gehört: In den Sommerurlaub nach Italien fuhr man mit der Karte auf dem Schoß und dem Navigationssystem in Form des Partners auf dem Beifahrersitz. Heute ist das Smartphone unsere Karte und der digitale Fahrassistent hat tatsächlich immer recht. Im 21. Jahrhundert regelt die Technik viele Angelegenheiten des Alltags. Das Smart Home schaltet das Licht ein oder regelt den Rollladen nach Tageszeit. Algorithmen erkennen unser Verhalten, lernen daraus und helfen uns durch den Alltag.

Was sich in unserem Mikrokosmos zeigt, spielt in der Automobilbranche und dem Gesundheitswesen eine tragende Rolle. In der Energieversorgung regeln Algorithmen bereits den Energiebedarf ganzer Städte. So trägt die Künstliche Intelligenz (kurz KI) aktiv zur Klimaagenda bei, verbessert unseren Lebensstandard, schafft Arbeitsplätze und ermöglicht damit ein enormes Investitionspotenzial, welches gemäß Pricewaterhouse Cooper (PwC) bei ca. 15,7 Billionen USD bis im Jahr 2030 liegt.

Daher unterstützt die KI auch Fondsmanager dabei, aus Millionen Informationen des Marktgeschehens die richtigen Schlüsse für taktische und strategische Anlageentscheide zu ziehen und so das Risikomanagement im bestmöglichen Kundeninteresse zu steuern. Kurz: KI ist nicht das Modewort der Stunde, sondern eine Revolution, deren Potenzial auch wir gerade zu erschließen beginnen.

karl-heinz.strube@hypovbg.at,
Karl-Heinz Strube, CEFA, CIIA, Leiter Asset Management bei der Hypo Vorarlberg Bank AG

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