Kahlschlag bei Kika – Dornbirn nicht betroffen

Markt / 06.06.2023 • 20:37 Uhr

Über die Hälfte der Standorte von Kika/Leiner schließen.

St. Pölten, Dornbirn Der neue Eigentümer des operativen Geschäfts der angeschlagenen Möbelkette Kika/Leiner wird 23 von 40 Standorten per Ende Juli schließen und 1900 von 3900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kündigen. Das einzige Kika/Leiner-Möbelhaus in Vorarlberg ist nicht betroffen vom Kahlschlag. Es wird nicht geschlossen, auch Mitarbeiter werden laut Auskunft von AMS-Geschäftsführer Bernhard Bereuter in Vorarlberg keine gekündigt.

Der Standort Dornbirn wurde im vergangenen Jahr runderneuert und erst Anfang März neu eröffnet. Im Zuge der mehrmonatigen Umbauphase, die Millionen Euro – genaue Summen wollte das damalige Management nicht nennen – gekostet hat, wurde etwa die Küchenabteilung um 30 Prozent vergrößert, weil man sich in diesem Bereich die größten Wachstumschancen ausgerechnet hat. Laut dem damaligen Geschäftsführer Reinhold Gütebier sind über 20 Prozent der Kunden im Dornbirner Möbelhaus aus der Schweiz und Liechtenstein. Der Standort Dornbirn performe sehr gut, so Gütebier damals, Dornbirn sei einer der profitabelsten Standorte des Möbelhändlers.

„Wir sind angetreten, um Kika/Leiner zu retten. Und wir retten jetzt, was zu retten ist“, so der neue Betreiber Hermann Wieser, zur radikalen „Verschlankung“. VN-sca