Arbeitslosigkeit steigt weiter an: Produktionsbereich besonders betroffen

10.707 Personen sind derzeit in Vorarlberg auf Jobsuche. 5,3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.
Bregenz Die aktuell wirtschaftlich herausfordernde Zeit hinterlässt auch auf dem Arbeitsmarkt ihre Spuren. „Die anhaltende schwache Konjunkturentwicklung führt zu einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit“, informiert dazu AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter.
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Ende Februar waren 10.707 Personen beim AMS in Vorarlberg arbeitslos gemeldet, um 542 Personen oder 5,3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. „Von der schwachen Konjunktur ist besonders der Produktionsbereich betroffen“, erklärt Bereuter. Die Zahl der beim AMS gemeldeten offenen Stellen sei im Produktionsbereich um über 40 Prozent auf 717 zurückgegangen, gleichzeitig ist die Zahl der Arbeitslosen aus der Branche auf 2942 Personen (plus 3,3%) angestiegen.
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Nun wolle man mit gezielten Qualifizierungs- und Unterstützungsangeboten die Zeit der geringeren Personalnachfrage sinnvoll nutzen, betont Bereuter.
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Aktuell nehmen 2659 Personen an AMS-Schulungen teil – ein Anstieg um 247 Teilnehmer bzw. 10,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Damit verbessern wir die Jobchancen der Arbeit suchenden Personen“, sagt der AMS-Chef.
Denn nach wie vor können 49 Prozent oder 5246 Personen als höchste abgeschlossene Ausbildung nur einen Pflichtschulabschluss vorweisen.