So lebt es sich in einem Holzhaus

Markt / 29.09.2026 • 13:05 Uhr
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Bei dem Aktionstag der Vorarlberger Holzbaukunst konnten die Besucher die bewohnten und genutzten Gebäude besichtigen und erhielten viele Informationen. fa

Bei “kumm ga luaga” informierten sich am Wochenende mehr als tausend Besucher über “Wohnen im Holzhaus”.

Ludesch Der Holzbau hat in Vorarlberg seine Heimat – das wird auch außerhalb Österreichs so gesehen – Architekten und Architekturinteressierte aus der ganzen Welt lassen sich von der Vorarlberger Holzbaukultur inspirieren. Am vergangenen Wochenende ließen sich viele Vorarlberger, aber auch Architekturinteressierte aus der Schweiz und Süddeutschland inspirieren. 28 Gebäude im ganzen Land, die bewohnt oder geschäftlich genutzt werden, öffneten am Samstag ihre Türen. Und nicht nur das: Vor Ort konnten sich die Interessierten mit den Bewohnern und Nutzern der Häuser über ihre Erfahrungen austauschen bzw. sich ausfragen. Vor Ort: Zimmerermeister und in vielen Fällen auch die Architekten, die die Gebäude zusammen mit ihren Benutzern ganz individuell entworfen haben.

“Viele junge Leute”

“Heuer waren besonders viele junge Leute bei den Besichtigungen. Und viele von ihnen tragen sich mit Plänen für ein eigenes Haus, was sehr erfreulich ist”, erklärt Siegfried Kohler, Geschäftsführer der Branchenvereinigung “Vorarlberger Holzbaukunst”, die “Kumm ga luaga” ins Leben gerufen hat und abwechselnd mit dem “Vorarlberger Holzbaupreis” organisiert. Der Holzbau, das bestätigt sich auch bei der Veranstaltung, gewinnt bei der Wahl des Baustoffs bei Menschen, die sich mit der Errichtung eines eigenen Zuhauses beschäftigen, zunehmend an Bedeutung – die Gründe dafür sind vielfältig: Neben der Qualität der Architektur und der handwerklichen Exzellenz der Vorarlberger Holzbauer spielt zunehmend auch Holz als nachhaltiger und regionaler Baustoff bei der Entscheidung eine Rolle – das sei auch am “Tag der offenen Holzhaustür” deutlich geworden, so Kohler im Gespräch mit den VN, der es auch nicht versäumt, sich bei den Hausherrinnen und -herren zu bedanken, die ihre Türen für das Publikum einen Tag lang öffneten.

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Kaiserwetter beim “Kumm ga luaga” – bei der Veranstaltung konnten neue Häuser ebenso wie erweiterte Bauten oder anders genutzte Bauten eingehend besichtigt werden. Fa