Nicht nur äußerer Schein

Menschen / 11.03.2021 • 21:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Medienpädagogin Margret Paulmichl zitiert die englische Schauspielerin Emma Watson: „Sich schön zu fühlen hat nichts damit zu tun, wie man aussieht.“ Zu viel Energie würde heutzutage in die Frage „Wie sehe ich aus?“ investiert. „Spätestens, wenn man eine Chemotherapie mit allen Folgen durchmacht, sieht man sein eigenes, nacktes Spiegelbild. Die Schönheit liegt in diesem Moment tiefer, manchmal versteckter: im Ausdruck der Augen, im eigenen Lächeln“, so die Mitarbeiterin der Stadtbibliothek Dornbirn (53). Schönheit ist für sie ein Gefühl, eine Lebenseinstellung.

Medienpädagogin Margret Paulmichl zitiert die englische Schauspielerin Emma Watson: „Sich schön zu fühlen hat nichts damit zu tun, wie man aussieht.“ Zu viel Energie würde heutzutage in die Frage „Wie sehe ich aus?“ investiert. „Spätestens, wenn man eine Chemotherapie mit allen Folgen durchmacht, sieht man sein eigenes, nacktes Spiegelbild. Die Schönheit liegt in diesem Moment tiefer, manchmal versteckter: im Ausdruck der Augen, im eigenen Lächeln“, so die Mitarbeiterin der Stadtbibliothek Dornbirn (53). Schönheit ist für sie ein Gefühl, eine Lebenseinstellung.

Die VN haben nachgefragt: Was ist eigentlich Schönheit? Was finden wir schön? Was bedeutet das Wort Schönheit für Sie? Das sagen Vorarlberger Persönlichkeiten.

Als abstraktes Konzept sieht Klimaaktivist Aaron Wölfling (19) Schönheit. „Schönheit kann nicht empirisch gemessen werden. Auch wenn verschiedenste Gesellschaften bereits glaubten, Schönheit objektiv nach quantitativen Maßstäben beurteilen zu können, liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters“, ist der Philosophie-Student überzeugt. Kein Mensch sollte sich deswegen von gesellschaftlichen Standards diktieren lassen, ob er/sie schön ist oder nicht. „Am Ende des Tages ist Schönheit immer das, was wir selbst daraus machen.“  

Als abstraktes Konzept sieht Klimaaktivist Aaron Wölfling (19) Schönheit. „Schönheit kann nicht empirisch gemessen werden. Auch wenn verschiedenste Gesellschaften bereits glaubten, Schönheit objektiv nach quantitativen Maßstäben beurteilen zu können, liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters“, ist der Philosophie-Student überzeugt. Kein Mensch sollte sich deswegen von gesellschaftlichen Standards diktieren lassen, ob er/sie schön ist oder nicht. „Am Ende des Tages ist Schönheit immer das, was wir selbst daraus machen.“