„Kleine Komplimente im Alltag sind wie Balsam für die Seele“

Menschen / 22.03.2021 • 22:05 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
"Kleine Komplimente im Alltag sind wie Balsam für die Seele"

Wer freut sich nicht über wertschätzende Worte? Die VN haben bei Vorarlberger Persönlichkeiten nachgefragt: „Was war das schönste Kompliment, das Sie je bekommen haben?“

"Kleine Komplimente im Alltag sind wie Balsam für die Seele"
"Kleine Komplimente im Alltag sind wie Balsam für die Seele"
"Kleine Komplimente im Alltag sind wie Balsam für die Seele"

Komplimente beflügeln und motivieren

Wenn sich der Vorhang hebt, Applaus aufbrandet und Benefizkonzert-Veranstalter Günther Lutz in die strahlenden Gesichter glücklicher Konzertbesucher blickt, dann ist das für den 76-jährigen Dornbirner das größte Kompliment. „Seit 30 Jahren organisiere ich Konzerte für den guten Zweck und bekomme viele positive Feedbacks, die mich motivieren“, so der umtriebige Pensionist. Wenn es danach heißt „Vielen Dank lieber Günther, es war einfach nur wohltuend und berührend“, dann ist auch der Veranstalter glücklich.

Eine Kunst, die gepflegt werden will

Das schönste Kompliment hat Gabi Hampson, Geschäftsführerin W*ORT, von ihrer Tochter bekommen: „Sie hat mit Witz und Charme in 24 Karten geschrieben, wie sie mich sieht und was sie an mir schätzt. Für die eigenen Besonderheiten, Talente und Werte gesehen zu werden und das in Form eines Kompliments zu erfahren, bereitet Glücksmomente“, so die 49-jährige Lustenauerin. „Das Geben und Annehmen von Komplimenten ist eine hohe Kunst und kann für beide Seiten sehr bereichernd sein. Eine Kunst, die wir regelmäßig pflegen sollten.“

Sich selbst auch mal auf die Schulter klopfen

Ein „Fan“ von Komplimenten ist Christoph Kutzer (38) – als Absender und als Empfänger. „Ich finde nicht, dass Eigenlob stinkt und klopfe mir auch gerne selbst auf die Schulter“, so der Musiker und Mitarbeiter vom Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung. Komplimente lassen sich für ihn oft nicht in Worte fassen und sind dafür am wertvollsten, wenn sie gelebt werden. „Es passiert öfters, dass Menschen mehr Vertrauen in mich haben als ich selbst. Das macht Mut und ist für mich das schönste Kompliment.“