Erholung für Körper und Geist

Menschen / 25.04.2021 • 21:43 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Erholung für Körper und Geist

Die VN haben bei Vorarlberger Persönlichkeiten nachgefragt: Entspannter Schlaf. Haben Sie ein bestimmtes Einschlafritual?

Erholung für Körper und Geist
Erholung für Körper und Geist

Körpermeditation als Einschlafhilfe

Humanenergetikerin Sandra Daniela Amann schläft normalerweise schnell und leicht ein. „Sollte dies aber einmal nicht der Fall sein, höre ich mir eine von mir selbst gemachte Körper-Meditation an. So kann ich Gedanken, Emotionen, Alltagsgeschichten loslassen, mein Körper entspannt sich und oft schlafe ich schon während der Meditation ein“, gibt die 49-jährige Dornbirnerin einen Einblick in ihr Einschlafritual.

Entspannung durch Yoga

„Erholsamer Schlaf ist enorm wichtig. Selbstverständlich sollte die Matratze passen und auch die Temperatur im Schlafzimmer, das ist eh klar“, sagt Daniela Metelko-Micheluzzi (42) von „Yoga4all“. „Damit ich gut schlafen kann, brauche ich aber vor allem meine regelmäßige Yogapraxis. Damit bringe ich meinen Körper in Schwung, aktiviere ihn, dehne und kräftige ihn und mein Körper lernt sich durch meine Praxis zu entspannen. Und genau das, finde ich, ist das das Geheimrezept. Um gut und erholsam zu schlafen, muss man sich entspannen und loslassen“, so die Hohenemserin.

Tanzeinheiten mit mitreißender und guter Musik

Juanita Hieble-Tomio von der Tanzschule Hieble hat ihre Leidenschaft Tanzen zu ihrem Beruf gemacht. „Dadurch verschiebt sich mein Tagesrhythmus in die Nachtstunden. Mit der Pandemie hat sich das Ritual etwas in die Abendstunden vorverlegt. Damit ich mich so richtig ins Bett fallen lassen kann, brauche ich ausgiebige Tanzeinheiten zu mitreißender und guter Musik. Mit meinem Mann lasse ich den Tag dann beim abendlichen Austausch Revue passieren. Für einen erholsamen Schlaf ist es mir auch sehr wichtig, den kommenden Tag etwas vorzustrukturieren. Ich gehe meinen Kalender durch, um zu sehen, welche Termine anstehen und Aufgaben für den nächsten Tag zu verteilen sind. Vor einem Seminar, das ich am nächsten Tag geben darf, lege ich alles bereit, um in der Nacht ohne den Gedanken „Habe ich was vergessen?“ einschlafen zu können. Noch frische und kühle Luft ins Schlafzimmer lassen und ich freu mich auf mehrere Traumphasen“, ergänzt die 50-Jährige aus Dornbirn.