Ausstellung, Klang und Performance

Zeitgenössische Interpretation der Klushund-Sage im Pulverturm.
Feldkirch Der Feldkircher Pulverturm Feldkirch wurde am Dienstagabend zur Projektionsfläche eines alten Mythos: Mit „HUUND“ näherte sich der Tänzer, Choreograph und Schauspieler Fabian Tobias Huster gemeinsam mit Künstler Viktor Elmpt der Vorarlberger Sage des Klushundes auf zeitgenössische Weise. Die Komposition und das Sounddesign von Leonard Winter schufen dafür die akustische Dramaturgie.
Statt einer linearen Erzählung setzten die Künstler auf Fragment, Atmosphäre und Bewegung. Die Besucher, darunter die Tänzer und Choreographen Marina Rützler, Silvia Salzmann und Sebastien Kapps, bewegten sich eigenständig durch die drei Etagen des Turms und bestimmten ihre Annäherung an das Thema selbst. Fragmentarische Texte tauchten auf, Klangflächen legten sich über das historische Gemäuer, Räume öffneten und verengten sich.
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In der ersten Etage mit dem Titel „Heim.at“ entstand ein immersiver Erfahrungsraum, der Fragen nach Herkunft und Verortung anklingen ließ. Der zweite Stock, „Hunde.salon“, fungierte als Ausstellungsraum, in dem sich Sprachsplitter und Soundflächen zu einer dichten Atmosphäre verdichteten.
Auf einem 25 Quadratmeter großen Moosboden entwickelte sich schließlich in der dritten Etage „klus.Wald“ eine intensive körperliche Auseinandersetzung mit dem Mythos und zeigte dabei ein offenes Geflecht aus Bewegung, Klang und subjektiver Erfahrung.








