Rekordschwimmerin der Wasserrettung

Köpfe von Morgen 2026: Sie schwamm als jüngste Österreicherin in weltmeisterlichem Umfeld: Jessica Felder (18) aus Dornbirn machte internationale Karriere als Vorarlberger Wasserretterin.
Dornbirn Die Dornbirnerin ist Meisterin in mehreren Klassen. Als Jessica noch 15 Jahre alt war, spielte die spätere Athletin noch Schach und war weit von Kraulwettkämpfen entfernt. Erst ein Plakat für den Helferschein machte sie auf den Wasserrettungssport aufmerksam. Als Mitglied der Vorarlberger Wasserrettung schwamm sie sich durch hartes Training buchstäblich hoch und höher und nahm an ihren ersten Bundesmeisterschaften teil.
Der Höhepunkt folgte schließlich bei den fünftägigen Lifesaving-Weltmeisterschaften an der Gold Coast in Australien im August und September 2024. Nun war die Maturantin eine von drei Vorarlbergern, die im Nationalteam bei der WM antraten. Als jüngstes Mitglied war sie im Gegensatz zu Katharina Maier und Alan Jacq zum ersten Mal bei der WM dabei, ehe sie mit elf weiteren Spitzenschwimmerinnen aus Österreich für die Alpenrepublik an den Start ging und ein Rekordergebnis erzielte.
Bis dahin trainierte die WM-Teilnehmerin für den internationalen Wettbewerb, von Krafttraining im Fitnessstudio zu Freigewässer-Einheiten im Bodensee. Die WM sollte nicht nur ihre Fähigkeiten, sondern auch ihren unerschütterlichen Willen unter Beweis stellen. „Sicher bin ich nervös, aber im positiven Sinne. Ich freue mich auf die Atmosphäre beim Wettkampf und darauf, durch den Ansporn der Mitstreiterinnen das Beste aus mir herauszuholen“, war Jessica begeistert und sah die Herausforderung als wertvolle Erfahrung.