Barockbaumeister im Fokus

Auftakt in die neue Ausstellungssaison im Museum in Bezau.
Bezau Am Samstag wurde im Bezauer Museum die Ausstellung „300 Jahre Franz Beer von Bleichten“ eröffnet. Sein Werk gilt als das umfangreichste aller Vorarlberger Baumeister und erstreckt sich über weite Teile Süddeutschlands und der Schweiz. Neben seiner Bautätigkeit engagierte sich Franz Beer auch gesellschaftlich, etwa als Mitstifter der ersten öffentlichen Schule in Bezau.


Museumsleiterin Theresia Fröwis und Barockbauspezialist Peter Fink zeichneten bei der Eröffnung ein lebendiges Bild dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit. Sie betonten nicht nur Beers architektonische Bedeutung, sondern auch seine bewegte Lebensgeschichte.


Einen künstlerischen Zugang zur historischen Figur bot Ernst Steininger. Der leidenschaftliche Zeichner zeigt eindrucksvolle Darstellungen des Baumeisters, seiner Familie und bedeutender Barockbauten der Region.
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Zur Eröffnung fanden sich zahlreiche Interessierte, darunter Anton Fröwis (Hotel Post), Annelies und Tone Beer, Rechtsanwalt Markus mit Roswitha Fink, Jürgen Metzler (Theaterverein Bizau), Christian und Birgit Greußing, Anna und Jos Franz, Pädagoge Markus Beer, Gebhard Hubalek und Zivilingenieur Helmut Batlogg ein.

Das Museum versteht sich als Ort, an dem Geschichten aus Bezau und dem Bregenzerwald lebendig gehalten und neu interpretiert werden. Die aktuelle Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Museum in Au umgesetzt.
