Bericht über große Verluste bei russischer Einheit in der Ukraine

Politik / 07.11.2022 • 22:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein Frau steht in Kiew vor Fotos von gefallenen ukrainischen Soldaten.AP
Ein Frau steht in Kiew vor Fotos von gefallenen ukrainischen Soldaten.AP

Kiew, Moskau Eine Einheit russischer Marineinfanteristen soll binnen vier Tagen 300 Mann bei Kämpfen im Gebiet Donezk verloren haben. Das geht aus einem Beschwerdebrief von Angehörigen der 155. Marineinfanterie-Brigade der russischen Pazifikflotte hervor, über den das unabhängige Portal “The Insider” berichtete. Die Soldaten seien tot, verwundet oder würden vermisst, hieß es. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums erlitt die Einheit hingegen keine hohen Verluste. 

Auch auf anderer Ebene sind die Folgen des Kriegs dramatisch: Die Ukraine hat in der Liefersaison 2022/23 bisher fast ein Drittel Getreide weniger exportiert. Das Exportvolumen fiel nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums binnen Jahresfrist um 30,7 Prozent auf rund 14,3 Millionen Tonnen von 20,6 Millionen Tonnen zu diesem Zeitpunkt in der Vorsaison. 

Demnach wurden in der von Juli 2022 bis Juni 2023 laufenden Saison bisher 5,4 Millionen Tonnen Weizen, 7,7 Millionen Tonnen Mais und 1,2 Millionen Tonnen Gerste ausgeführt. Die Regierung rechnet damit, dass die Ukraine in diesem Jahr 50 bis 52 Millionen Tonnen Getreide ernten könnte. Der Krieg hat zu Getreideengpässen und einem Anstieg der Lebensmittelpreise weltweit geführt.

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