In Höchst zieht man nach der Wahlniederlage Konsequenzen

Politik / 05.12.2022 • 15:28 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
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Heidi Schuster-Burda unterlag als Kandidatin der ÖVP in der Stichwahl.

Höchst Nach der Stichwahl und dem Sieg von Stefan Übelhör (Grüne) zieht Heidi Schuster-Burda die Konsequenzen.

Die ÖVP-Politikerin und Vizebürgermeisterin musste sich dem Grünen Herausforderer geschlagen geben. <span class="copyright">VN/Stiplovsek</span>
Die ÖVP-Politikerin und Vizebürgermeisterin musste sich dem Grünen Herausforderer geschlagen geben. VN/Stiplovsek

Die bisherige Vizebürgermeisterin und nach dem Rücktritt von Herbert Sparr (ÖVP) Interimsbürgermeisterin stellt ihr Mandat und damit auch Amt zur Verfügung. Wer ihr nachfolgen soll, ist noch offen. Dies sei eine Entscheidung der Fraktion: “Wir haben in unseren Reihen höchst qualifizierte und engagierte Gemeindemantare, die zum Teil schon seint Jahren die Geschicke unserer Gemeinde mitbestimmt haben und auch in Zukunft aktiv mitbestimmen werden.”

Schuster-Burda bedauert das Ergebnis der Stichwahl zutiefst und übernehme als Spitzenkandidatin die Verantwortung dafür. “In vielen Gesprächen haben meine Kolleginnen und Kollegen nun die aktuelle Situation besprochen”, erklärte die Landtagsabgeordnete per Aussendung. “Für mich ist völlig klar, dass die weitere Arbeit unserer Fraktion auch personell neu strukturiert werden muss.” Dazu gehöre auch ihr Rücktritt von allen gewählten Funktionen im Rahmen der Gemeindevertretung.

In Höchst zieht man nach der Wahlniederlage Konsequenzen
Das Wahlergebnis des ersten Wahlganges in Höchst.

“Ich bedanke mich bei allen, die mir während dieser Zeit ihr Vertrauen geschenkt und mich in meiner Arbeit unterstützt haben. Insbesondere sage ich Danke den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Verwaltung. Es sind sachkundige und fleißige Menschen, die hier Tag für Tag ihren Dienst tun. Sei dies im Gemeindeamt, in den Kindergärten, im Bauhof oder im Wasserwerk sowie die Mitarbeiterinnen der Bücherei, Gebäudewarte und Reinigungskräfte – sie sind das Herzstück der Gemeinde und verdienen unsere Wertschätzung”, betont Schuster-Burda zum Abschied. Auch den Fraktionskolleginnen und -kollegen gebühre ebenso Dank wie den Vertretern der anderen Fraktionen.

Trotz des Wahlergebnisses möchte die Politikerin die 22 Jahre in der Gemeindepolitik nicht missen. “Sie haben mir nicht nur viele beeindruckende Begegnungen ermöglicht, sie haben mir auch die Möglichkeit gegeben, aktiv Gutes für viele Bürgerinnen und Bürger in die Wege zu leiten. Genau dafür bin ich in die Politik gegangen.”

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