Dornbirn peilt fünften Heimsieg an – Ländle-Klubs vor kniffligem Spieltag

Dornbirn kann Platz vier absichern – Lustenau, Lauterach & Co. gefordert.
Dornbirn Wenn der FC Dornbirn am Samstag, 15 Uhr, im eigenen Stadion auf den TSV St. Johann im Pongau trifft, geht es um mehr als nur drei Punkte. Mit einem Heimsieg – dem fünften in dieser Saison – könnten die Rothosen den vierten Tabellenplatz festigen und ein klares Zeichen an die Konkurrenz senden.

„Vor solchen Spielen ist man immer gewarnt“, sagt Dornbirn Trainer Heinz Fuchsbichler. „Aber wir wollen unbedingt die drei Punkte.“ Seine Mannschaft trifft auf einen Gegner, der auswärts bislang wenig Gefahr ausstrahlt: St. Johann holte aus fünf Auswärtspartien lediglich drei Unentschieden. Dornbirn hingegen präsentiert sich zu Hause in starker Form, das Team wirkt stabil, effizient und entschlossen.

Personell sieht es für die Gastgeber gut aus: Gabor Kovacs, Julian Wießmeier und Slobodan Mihajlovic kehren ins Aufgebot zurück. Einzig Linkserteidiger Nathanael Kukanda fehlt. Ansonsten steht Fuchsbichler der gesamte Kader zur Verfügung.
Während Dornbirn als Favorit ins Heimspiel geht, erwarten die anderen Vorarlberger Regionalligisten teils deutlich schwierigere Aufgaben. Der FC Lustenau empfängt mit dem SC Imst eines der formstärksten Teams Tirols.

Auch Lauterach steht vor einer Herausforderung: Der Tabellensechste Bischofshofen kommt ins Ländle – ein Team mit starker Physis, disziplinierter Defensive und schnellem Umschaltspiel. Aufpassen gilt es auf Vitali Borsuk (9 Tore).
Weniger komfortabel gestaltet sich die Lage beim VfB Hohenems. Die Emser müssen bei Wals/Grünau ran – und das mit einem stark dezimierten Kader. Trainer Werner Grabherr schildert die Lage so: „Ja, natürlich ein schwieriges Auswärtsspiel. Es sind zwei spielerisch starke Mannschaften, die aufeinandertreffen. Und dementsprechend offen ist der Ausgang.“
Grabherr muss auf gleich sieben Spieler verzichten – unter anderem auf Niklas Heimböck (bis Winter verletzt), Bader Belhai (Muskelprellung), Jonas Weißenhofer (Nationalteam Liechtenstein), Luca Vater (berufliche Gründe), Fabian Pernstich sowie den erkrankten Finn Marold. In der Defensive steht nur noch ein gelernter Innenverteidiger zur Verfügung.
Die Altach Juniors komplettieren den Vorarlberger Spieltag auswärts beim wiedererstarkten SVG Reichenau in Tirol – eine weitere schwere Hürde für ein junges Team.VN-TK
