Jetzt schlägt der FC Dornbirn doppelt zu

Carlos Berlinger und Özkan Demir spielen ab Sommer neu für den Westligaclub.
Dornbirn Nach der Verpflichtung von Tormann Sandro Eichhübl legt der FC Dornbirn am Transfermarkt nach und sichert sich zwei starke Kräfte aus der Regionalliga. Die Rothosen bedienen sich dabei bei den direkten Konkurrenten und holen zwei Spieler, die in den vergangenen Jahren konstant auf sich aufmerksam gemacht haben. Trainer Heinz Fuchsbichler spricht von wichtigen Bausteinen für die kommende Saison.
Mit Carlos Berlinger kommt ein Spieler, den der Dornbirn-Coach Heinz Fuchsbichler noch aus der Akademiezeit kennt. Der 22-Jährige wechselt vom Ligakonkurrenten Hohenems auf die Birkenwiese, wo er sich in den vergangenen drei Jahren zu einer festen Größe entwickelt hat. Insgesamt stehen bislang 91 Einsätze für die Grafenstädter zu Buche, die 100-Spiele-Marke könnte er noch im Frühjahr knacken.
Vor allem in den vergangenen beiden Saisonen war Berlinger aus der Mannschaft kaum wegzudenken und überzeugte regelmäßig mit starken Leistungen. Immer wieder trat er auch als Vorbereiter in Erscheinung. “Er ist ein sehr interessanter Spieler. Er will sich noch einmal verbessern. Eine tolle Geschichte, dass er jetzt für Dornbirn spielen wird”, so Fuchsbichler. Der Wechsel sei für den Spieler ein bewusster Schritt: “Er will ein neues Umfeld. Ich bin glücklich, dass er sich für uns entschieden hat.” Auf der rechten Außenbahn soll er künftig sowohl defensiv als auch offensiv Akzente setzen.

Der zweite Neuzugang bringt reichlich Erfahrung aus der Liga mit. Özkan Demir (25) war in den vergangenen zwei Jahren beim FC Lauterach eine zentrale Stütze im Mittelfeld und überzeugte vor allem auf der Sechserposition. “Wir haben ihn schon länger im Auge gehabt. Jetzt hat es mit dem Transfer endlich geklappt”, erklärte Fuchsbichler. Demir soll vor allem im Mittelfeld nach hinten und vorne neue Impulse setzen: “Er bringt uns sicher ein großes Stück weiter und ist auch sonst eine Persönlichkeit.”
Beide Spieler stehen sinnbildlich für den Dornbirner Weg: entwicklungsfähig, aber bereits mit Qualität und Erfahrung ausgestattet. Für Dornbirn sind sie auf alle Fälle eine echte Bereicherung und auch ein Versprechen für die Zukunft”, betonte Fuchsbichler. Damit unterstreicht Dornbirn seine Ambitionen, auch nächstes Jahr im Amateurfußball Nummer eins zu bleiben. VN-TK