Auf Darwins Spuren

Reise / 01.04.2022 • 10:33 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auf Darwins Spuren

Seelöwen, Riesenschildkröten und Tölpel mit blauen Füßen. Eine Reise nach Galapagos muss nicht zu teuer sein.

Wer Natur und Tiere liebt, für den gehören die Galapagosinseln, etwa 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors, wohl zu den Top-Reisezielen der Welt. Gleichzeitig schrecken die hohen Preise, die Tourveranstalter für die exklusiven Touren, bei denen man meist auf dem Schiff übernachtet und von Insel zu Insel fährt, auch viele ab. Dabei muss eine Reise nach Galapagos gar nicht so exklusiv sein, denn der Archipel lässt sich in Kombination mit einer Ecuadorreise auch ganz einfach individuell bereisen. Passable Unterkünfte gibt es auf den bereisbaren Inseln bereits ab 40 Euro im Doppelzimmer, und sowohl Fähren als auch Tagesausflüge lassen sich vor Ort problemlos und deutlich günstiger organisieren. Für uns geht es ab Guayaquil im Süden Ecuadors mit dem Flieger erstmal nach San Cristóbal – die östlichste der bewohnten Inseln. Hier befinden sich einige der schönsten Schnorchel- und Tauchplätze der Inselgruppe. Seelöwen stehen auf unserer Wunschliste ganz oben. Sowohl über als auch unter Wasser. Die Angst, dass wir vielleicht keine sehen könnten, stellt sich schnell als unnötig heraus. Bei Ankunft am Dock warten schon die ersten Exemplare auf, uns. Faul liegen sie da, grunzen kurz auf als wir über sie drübersteigen müssen, um die Treppen nach oben zu kommen, lassen sich ansonsten aber von den ankommenden Touristen kaum beeindrucken. Und auch als wir nach wenigen Stunden unseren ersten Tauchgang absolvieren, dauert es keine zwei Minuten, bis die ersten beiden Seelöwen zwischen uns durchtauchen und mit den Luftblasen unserer Atemregler spielen. Es wird das erste Highlight von vielen weiteren gewesen sein, wenn wir die Inseln acht Tage später wieder verlassen.

Weiterfahrt nach Santa Cruz

Nur zwei Tage später nehmen wir die Fähre nach Santa Cruz, der zweitgrößten der Inseln. Hier erkunden wir nach einer kurzen Wanderung die schneeweißen Sandstrände, die anderenorts der Hauptgrund für eine Reise wären, hier aber nur eine nette Nebenerscheinung zu sein scheinen. Tortuga Bay nennt sich der Strand, dessen Name für etwas Verwirrung sorgt, denn hier tummeln sich – zumindest im Februar – keine Schildkröten sondern unzählige der großen, schwarzen

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