Hard verliert Wüstner an St. Gallen

28.03.2018 • 19:29 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Frederic Wüstner übersiedelt nach der Saison zum Schweizer Spitzenklub St. Otmar St. Gallen. sams
Frederic Wüstner übersiedelt nach der Saison zum Schweizer Spitzenklub St. Otmar St. Gallen. sams

Der 25-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei den Schweizern.

Hard Handballmeister Alpla HC Hard verliert per Saisonende mit Frederic Wüstner einen weiteren Leistungsträger. Nachdem Kreisläufer Lukas Herburger zu den Kadetten Schaffhausen gewechselt ist, wird sich der 25-jährige Neo­teamspieler zu St. Otmar St. Gallen anschließen. Dort wird er Teamkollege des Bregenzers Julian Rauch. Bei den Ostschweizern unterzeichnete Wüstner, der im Jänner 2012 von Bregenz nach Hard wechselte, einen Zweijahresvertrag. „Nach sechs sehr erfolgreichen Jahren in Hard suche ich eine neue sportliche Herausforderung. In St. Gallen kann ich die Abwehr verstärken und auch im Angriff meine Akzente setzen,“ so der 1,91 m große Rechtshänder. Mit den Roten Teufeln holte sich Frederic Wüstner gleich fünf Mal den Titel in der HLA.

„Ich werde im Juni mein Masterstudium Kommunikation, Medien und Marketing an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen abschließen“, sagt Wüstner. „Ebenfalls im Juni erwarten wir unser erstes Kind. Der Verein bietet mir in der wirtschaftlichen Topregion St. Gallen auch beruflich eine tolle Perspektive,“ erklärt der gebürtige Bregenzer. „Für mich bietet St. Gallen die perfekte Kombination aus professionellem Handballsport und Arbeitsalltag.“

Für Wüstner war es „eine super Zeit in Hard. Das Umfeld ist einfach genial. Hard wird auch weiterhin mein Lebensmittelpunkt und eine Option in der Zukunft sein. Ich möchte mich mit drei Saisontiteln von Hard verabschieden“ so „Fredy“ abschließend.

Der Wechsel ist für Hards Sportvorstand Thomas Huemer ein großer Verlust. „Für uns ist der Abgang von Wüstner sehr schmerzhaft. Wir hatten eine lange, erfolgreiche Partnerschaft und ihn dabei zum Teamspieler entwickelt. Leider haben unsere Bemühungen betreffend einer Vertragsverlängerung nicht gefruchtet. Wüstner ist ein Wunschspieler des kommenden Trainers Klaus Gärtner und mir.“