Warum die Leidenszeit von Darijo Grujcic bei der Lustenauer Austria dem Ende entgegengeht

10.05.2019 • 08:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Leiden hat ein Ende: Darijo Grujcic darf  heute auf einen Einsatz gegen die Jungveilchen in Wien hoffen. gepa
Das Leiden hat ein Ende: Darijo Grujcic darf heute auf einen Einsatz gegen die Jungveilchen in Wien hoffen. gepa

Trainer Gernot Plassnegger will seinem Abwehrchef erste Spielminuten geben.

Lustenau Ein langer Leidensweg wird heute wohl sein Ende haben, denn bei der Lustenauer Austria steht Darijo Grujcic vor seinem Comeback auf dem Rasen. Trainer Gernot Plassnegger will seinem Abwehrchef beim Spiel in Wien gegen die zweite Mannschaft der Veilchen erste Einsatzminuten geben. Es war am 19. Jänner, als sich für Grujcic plötzlich alles änderte. Der 19-Jährige verspürte nach dem Test gegen Ravensburg Schmerzen in der Bauchgegend, und schon wenige Stunden später musste der Linksfüßer nach einem diagnostizierten Blinddarmdurchbruch notoperiert werden. Fast vier Monate danach steht Vorarlbergs Aufsteiger des Jahres 2018 vor seinem Comeback im grün-weißen Dress. „Er macht Woche für Woche und in jedem Training Fortschritte“, erzählt Plassnegger.

„Darijo hat zuletzt in jedem Training, Woche für Woche, große Fortschritte erzielt.“

Gernot Plassnegger, Trainer SC Austria Lustenau

Deshalb überlegt der Coach, dem Verteidiger ein paar Minuten Spielpraxis zu geben. Für Grujcic wäre es ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk, wird er doch in neun Tagen 20 Jahre alt. Sein Vertrag bei der Austria läuft noch bis Sommer 2020.

Favoritenrolle für die Lustenauer

Beim Namensvetter aus Wien sind die Vorarlberger durchaus favorisiert, kämpfen die Violetten doch gegen den Abstieg. Unter Neocoach Christoph Glätzer waren den Jungveilchen zuletzt in sechs Spielen nur drei Remis bei drei Niederlagen gelungen. Allerdings muss Plassnegger auf seinen Spielmacher Sandro Djuric verzichten. Der 25-jährige Mittelfeldspieler spürt wieder seine alte Knieverletzung (Entzündung) und wird sich in den nächsten Tagen einer genaueren Untersuchung unterziehen. Dennoch ist dem 41-jährigen Coach die Vorfreude auf die letzten fünf Spiele anzumerken. „Lässige Partien“, sagt Plassnegger mit einem Blick auf das Restprogramm. Vor allem die Spiele gegen Spitzenreiter Ried (nächsten Freitag) sowie Verfolger Wattens genießen im Lager der Lustenauer hohen Stellenwert. „Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich machen. Zudem ist es die Chance für die Spieler, sich noch einmal zu zeigen. Ob für die Austria oder für andere Vereine“, sagt Plassnegger, der seinen Toptorschützen Ronivaldo (30) trotz leichter Fußprobleme (Blase) einsetzen will. vn-tk

Die Statistik zum Spiel gibt es hier.

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