Lustenauer FPÖ will Infos in Sachen Stadion

Sport / 06.09.2019 • 07:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
So soll das Planet Pure Stadion in Lustenau in Zukunft aussehen.Bader/austria
So soll das Planet Pure Stadion in Lustenau in Zukunft aussehen.Bader/austria

Freiheitliche gehen dem Thema Austria-Stadion auf den Grund.

Lustenau Seit dem Gemeindevertreterbeschluss vom 27. Juni über die Auftragsvergabe der Generalplanung für das Lustenauer Reichshofstadion – vorbehaltlich einer Finanzvereinbarung mit dem Land und der Gewährung von Bauabstandsnachsicht durch Anrainer – ist in Lustenau nichts geschehen. Weder liegt eine umfassende Einigung mit den Nachbarn vor, noch hat sich Bürgermeister Kurt Fischer (56, ÖVP) bisher um eine Finanzvereinbarung mit dem Land gekümmert. Nun richtet die FPÖ Lustenau Fragen an den Bürgermeister. Die Freiheitlichen wollen u. a. wissen, wie hoch der vorgesehene Kostenbeitrag des Fußballklubs Austria Lustenau ist und wann dieser fällig wird.

Laufender Rechtsstreit ein Thema

Fragen hat die FPÖ auch zum laufenden Rechtsstreit mit einer Anrainerin. „Bis wann ist mit einem Höchstgerichtsurteil zu rechnen? Wie hoch wären im Maximalfall die gesamten Prozesskosten und allfälligen Schadenersatzforderungen aller Klagen, die nach der scheinbar unrechtmäßig durchgeführten Fluchtlichtaufstockung eingegangen sind?“, lauten diese Fragen, auf welche die Blauen Antworten verlangen.

Einmal mehr bringen sie auch einen anderen Standort für das Stadion ins Spiel, nachdem die Zuschauerkapazität des jetzigen Projekts von 7500 auf 5000 Zuschauer reduziert wurde. Dass diese Reduktion wegen der Licht- und Schallemissionen erfolgte, ist für die FPÖ naheliegend. VN-HK