0:6-Debakel von Altach bei RB Salzburg

Sport / 05.10.2019 • 21:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Salzburg jubelt, Altach trauert – 0:6 der Rheindörfler bei den Champions-League-Fightern. GEPA

Champions-League-Fighter Salzburg schenken mut -und chancenlosen Altachern ein halbes Dutzend Tore ein.

Salzburg Nach dem 3:4-Spektakel von Liverpool setzte Trainer Jesse Marsch wie schon gewohnt auf Rotation. Marsch brachte sieben neue Spieler und ließ defensiv wieder einmal mit einer Dreierkette spielen. Die Umstellungen und auch der Ausfall von Bundesliga-Toptorjäger Erling Haaland wegen eines Blutergusses im Hüftbeugemuskel hatten auf den Salzburger Spielfluss aber keine negativen Auswirkungen.

Vor dem Spiel ließen es die Schützen knallen, während dem Match die Salzburg-Kicker.Gepa
Vor dem Spiel ließen es die Schützen knallen, während dem Match die Salzburg-Kicker.Gepa

Altach völlig überfordert

Das Geschehen spielte sich fast nur in der Hälfte der dezimierten Altacher ab, die fünf Stammspieler vorgeben mussten. 19:0 Schüsse standen zur Halbzeit zu Buche, über die gesamten 90 Minuten waren die extrem defensiven Vorarlberger nur so etwas wie ein Sparringpartner. Bereits nach 24 Minuten war klar, dass die unglaubliche Heimbilanz der Roten Bullen in Pflichtspielen (13. Sieg hintereinander, 71. Spiel ohne Niederlage) nicht in Gefahr war. Der 19-jährige Koita eröffnete den Torreigen nach Lochpass von Mohamed Camara. Den nächsten idealen Pass in die Tiefe verwertete Daka, der in der 24. Minute auch auf 3:0 erhöhte. Salzburg-Torhüter Cican Stankovic musste dagegen erst in der 32. Minute bei einem harmlosen Schuss erstmals zupacken.

Altach-Goalie Reuf Durakovic, Ersatz für Martin Kobras, wehrte sich so gut es ging, hielt sogar einen Elfmeter. Am Ende musste er sechs Mal den Ball aus dem Netz holen.Gepa
Altach-Goalie Reuf Durakovic, Ersatz für Martin Kobras, wehrte sich so gut es ging, hielt sogar einen Elfmeter. Am Ende musste er sechs Mal den Ball aus dem Netz holen.Gepa

Kobras-Ersatz Durakovic hält Elfmeter

Nach der Pause hatte zunächst Majeed Ashimeru die große Chance auf den vierten Treffer. Nach einem leichten Schubser von Manuel Thurnwald an Koita entschied Schiedsrichter Harald Lechner auf Elfmeter, den schwachen Schuss von Ashimeru konnte Torhüter Reuf Durakovic parieren (53.). Sechs Minuten später war er aber wieder machtlos, als Daka aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste. Der 20-Jährige hält damit schon bei neun Saisontreffern, in der Torschützenliste liegt nur Teamkollege Haaland (11) vor ihm. Die eingewechselten Smail Prevljak (81.) und Hwang Hee-chan (86.) machten im Finish das halbe Dutzend voll.

Fussball, tipico Bundesliga

10. Spieltag

Red Bull Salzburg – SCR Altach Endstand 6:0 (3:0)

Wals-Siezenheim, Red-Bull-Arena, 10.043 Zuschauer, SR Lechner

Torfolge: 5. 1:0 Koita, 11. 2:0 Daka, 24. 3:0 Daka, 59. 4:0 Daka, 81. 5:0 Prevljak, 86. 6:0 Hwang

Gelbe Karten: Farkas bzw. Fischer, Thurnwald

Salzburg: Stankovic; Ramalho, Onguene (69. Hwang), Vallci; Farkas, Camara, Ulmer; Ashimeru, Okugawa, Daka (60. Prevljak), Koita (79. Junuzovic)

Altach: Durakovic; Thurnwald, Schmiedl, Zwischenbrugger, Karic; Fischer (79. Oum Gouet), Nussbaumer, Tartarotti (69. Jamnig), Schreiner; Gebauer, Berisha