VN.at-Eliteliga: Das Duell der Erzrivalen um Platz zwei

Sport / 08.11.2019 • 22:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Jubelt der VfB Hohenems (Bild) auch an diesem Wochenende. Im Fernduell mit Altach Juniors geht es um einen Platz im Aufstiegs-Play-off. VN/STIPLOVSEK
Jubelt der VfB Hohenems (Bild) auch an diesem Wochenende. Im Fernduell mit Altach Juniors geht es um einen Platz im Aufstiegs-Play-off. VN/STIPLOVSEK

Vorteil für Hohenems am letzten Spieltag: Ein Punkt in Lustenau reicht zur Play-off-Teilnahme. Exklusiv: Livestreams aus Lustenau und Lauterach.

Lustenau, Lauterach „Wir lassen uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.“ Die Worte von VfB-Trainer Peter Jakubec sind unmissverständlich und auch eine kleine Kampfansage an den Erzrivalen aus dem Bundesligdorf Altach. Hohenems will am letzten Spieltag, nachdem man mit zwei Auftaktniederlagen denkbar schlecht in die Saison gestartet war, den Sack zumachen und sich als zweite Mannschaft für das Regionalliga-West-Play-off qualifizieren. Jakubec, der kommende Woche (14. November) seinen 53. Geburtstag feiern wird, ist jedenfalls davon überzeugt, das Saisonziel Aufstieg am letzten Spieltag der VN.at-Eliteliga auch fixieren zu können.

Das Fernduell live auf VN.at

Lange musste er aufgrund von Langzeitausfällen improvisieren, vor allem im Offensivbereich mussten immer wieder Umfstellungen vorgenommen werden. Kapitän Johannes Klammer sowie das Sturmtrio Kerim Kalkan, Matthias Brugger und Stjepan Drobnak sowie Dominik Fessler werden auch heute (15 Uhr) im Spiel bei den Amateuren aus Lustenau fehlen. Dennoch lassen Spieler und Trainer keine Zweifel aufkommen. „Wir werden die Tür zum Aufstieg durchschreiten“, lautet das gemeinsame Motto.

„Wir haben sehr gute Chancen, unsere Zielvorgabe jetzt auch zu erreichen.“

Peter Jakubec, Trainer World-of-jobs VfB Hohenems


Auch für Harald Dürr, Trainer bei den Grün-Weißen, ist der VfB klar in der Favoritenrolle. „Wir können ohne Druck frech drauflosspielen“, sieht er aber auch durchaus Positives für seine Mannschaft. Personell muss er möglicherweise auf Torhüter Marcel Stumberger aus gesundheitlichen Gründen verzichten. Von der Profiabteilung könnte das Trio Kwame Ofori, Damien Ngoy und Pagal Manda, allesamt aus dem Kongo, für das letzte Saisonspiel zur Verfügung stehen.
Bei VfB-Rivale Altach ist die Botschaft angekommen. Jedenfalls ist man auch im Lager der Juniors noch fest davon überzeugt, im Aufstiegsrennen mehr als nur ein Wörtchen mitreden zu können. „Abgerechnet wird am Schluss. Wir glauben noch fest an den zweiten Tabellenplatz“, hat Juniors-Sportchef Werner Gussnig den Fehdehandschuh aufgenommen. Das Spiel der jungen Altacher in Lauterach, wie auch jenes von Mitkonkurrent Lauterach, wird live und exklusiv heute ab 15 Uhr auf VN.at übertragen.

„Gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte haben wir zu viele Punkte liegen gelassen.“

Rudi Gussnig, Sportchef SCR Altach Juniors

Revanche für Niederlage

Aber Vorsicht: Lauterach ist eine jener Mannschaften aus der hinteren Tabellenregion, gegen die die Juniors immer Probleme bekundeten. So ging das Heimspiel mit 0:3 verloren. Deshalb spricht Gussnig von einer eher durchwachsenen Bilanz, die aber mit einem Sieg noch aufpoliert werden könnte. „Wir haben zu viele Punkte liegen gelassen. Da werden wir in der Winterpause den Hebel ansetzen.“ Und Lauterach? Hat zuletzt mit zwei Niederlagen einen Rückschlag einstecken müssen. Zudem muss das Trainerduo Simon Schnepf/Alexander Spätz ohne die verletzten Sebastian Beer und Elia Kloser sowie den gelbgesperrten Sani Musah auskommen. Das Ziel heißt dennoch: Punkten für das Frühjahr. VN-tk