Austria Lustenaus Eler fällt noch lange aus

Sport / 06.12.2019 • 08:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Am 1. September beim Heimspiel gegen den FAC verletzt sich Patrik Eler so schwer am Knie, dass es nicht abzusehen ist, wann er wieder auf dem Platz stehen kann. GEPA

Austria Lustenaus Sommer-Neuzugang Patrik Eler schuftet in seiner Heimat Slowenien an seinem Comeback.

Markus Krautberger

Laibach Patrik Eler, Austria Lustenaus Neuzugang im Sommer 2019, droht noch lange auszufallen. Eine Knieverletzung stoppte den Stürmer im Herbst. Seitdem schuftet der 28-Jährige in seiner Heimat Slowenien für sein Comeback. Wann genau er wieder die Schuhe für die Austria schnürt, kann der ehemalige Torschützenkönig der 2. Liga nicht beantworten. Sein Vertrag läuft im Sommer 2020 aus. Bis dato spielte Eler ganze 181 Minuten im Dress der Grün-Weißen, erzielte dabei einen Treffer.

Her Eler, wie geht es Ihnen aktuell?

Eler: Den Umständen entsprechend geht es mir ganz gut. Ich bin hier in meiner Heimat bei einem Kniespezialisten in guten Händen und kann mich voll auf den Heilungsprozess konzentrieren. Ich mache jeden Tag Fortschritte. Auch, weil mich meine Familie und meine Freunde in meiner Heimat auf meinem Weg zurück toll unterstützen. Ich hoffe, ich kann beim Trainingsstart der Austria im Jänner zumindest auf dem Platz stehen.

Was genau macht den Heilungsprozeß Ihrer Verletzung so langwierig?

Eler: Beim Spiel zuhause gegen den FAC (1:2) habe ich kurz nach Anpfiff extrem unglücklich in den Boden getreten, so dass sich mein Knie komplett durchgebogen hat. Da habe ich gespürt, dass mehr kaputt ist. Das Innenband und der Meniskus im rechten Knie waren gerissen. Man hat mir dann operativ ein zweites künstliches Innenband eingesetzt, um das Knie für die Zukunft besser zu stabilisieren. Und es dauert eben lange, bis sich mein Knie auf das künstliche Band einstellt. Die Ärzte haben gemeint, so etwas dauert länger als ein Kreuzbandriss.

Bis wann, glauben Sie, können Sie wieder Fußball spielen?

Eler: Eine genaue Prognose kann man da nicht abgeben. Ich möchte zum Trainingsstart mal am Platz sein, laufen. Dann hoffe ich, im Februar im Mannschaftstraining zu stehen, in Duelle darf ich dann aber noch immer nicht gehen. Ich will einfach nicht zu früh starten, ein neuerlicher Rückschlag wäre eine Katastrophe. Ich will topfit für die Austria auflaufen und wieder Tore machen. Daran arbeite ich hier jeden Tag. Die Mannschaft fehlt mir. Deswegen war ich extra nochmal beim letzten Training im Herbst in Lustenau, um mich von der Truppe in den Urlaub zu verabschieden.

Gegen die Young Violets Austria Wien erzielte Patrik Eler seinen einzigen Treffer für Austria Lustenau. GEPA
Gegen die Young Violets Austria Wien erzielte Patrik Eler seinen einzigen Treffer für Austria Lustenau. GEPA