Deshalb reichte ein schöner Freistoßtreffer nicht zu einem Punkt

Sport / 25.07.2021 • 13:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der zweite Treffer für BW Linz durch Simon Pirkl, die FCD-Akteure, Torhüter Lucas Bundschuh und  Kilian Bauernfeind können nicht mehr eingreifen. <span class="copyright">gepa</span>
Der zweite Treffer für BW Linz durch Simon Pirkl, die FCD-Akteure, Torhüter Lucas Bundschuh und Kilian Bauernfeind können nicht mehr eingreifen. gepa

FC Mohren Dornbirn leistete sich einen Fehlstart in die neue Saison. Zum Auftakt verloren die Rothosen das Auswärtsspiel bei Meister FC BW Linz mit 1:2.

Linz Rückkehrer Anes Omerovic sorgte mit einem herrlichen Freistoßtor für Jubel bei den Rothosen. Doch der Treffer fiel zu spät, da war die Partie längst entschieden, nicht unverdient zugunsten der Linzer. Denn BW sorgte mit einer Anfangsoffensive gleich mal für viel Druck auf die FCD-Abwehr. Und schon früh fiel das 1:2 durch Gölles, der nach einer herrlichen Einzelleistung von Simon Pirkl dessen Hereingabe aus kurzer Distanz nur noch über die Linie zu drücken brauchte. Und die Oberösterreicher blieben am Drücker. So verhinderte Omerovic in weiterer Folge gleich zweimal für seinen geschlagenen Torhüter Lucas Bundschuh nach Schüssen von Matthias Seidl (22) und Stefan Surdanovic (25.).

Admiral 2. Liga

1. Spieltag

FC BW Linz – FC Mohren Dornbirn 1913 2:1 (1:0)

Linz, Hofmann Personal Stadion, 750 Zuschauer, SR Barmaksiz

Torfolge: 4. 1:0 Julian Peter Gölles, 52. 2:0 Simon Pirkl, 90./+5 2:1 Anes Omerovic (Freistoß)

Gelbe Karten: 34. Domig (FCD), 73. Maranda (BW Linz), 75. Omerovic (FCD), 86. Mitrovic (BW Linz/alle Foulspiel)

FC BW Linz (3-5-2): Schmid; Maranda, Fabio Strauss, Janeczek (72. Windhager); Koch, Brandner, Malicsek (61. Fetahu), Seidl, Pirkl; Surdanovic, Gölles (53. Mitrovic)

FC Mohren Dornbirn (4-2-3-1): Bundschuh; Friedrich (90. Marcel Krnjic), Gurschler, Omerovic, Aaron Kircher; Bauernfeind, Domig; Lauf (46. Kasai), Wächter (70. Joppi), Nagler; Katnik

Zur Pause reagierte FCD-Trainer Eric Orie. Er stellte nicht nur auf ein 4-4-2-System um, sondern brachte mit Yann Kasai auch eine neue Offensivkraft. Und der hätte in der 80. Minute für Spannung sorgen können, doch Kasai vergab die hochkarätige Chance. Und so dauerte es bis zur 95. Minute, ehe Omerovic die saison-übergreifende Torsperre der Linzer von 520 Minuten beenden konnte. Für mehr reichte es aus Sicht der Rothosen nicht. „Wir müssen uns noch finden, doch die zweite Hälfte war richtig gut“, urteilte Orie, der weiter auf die Abwehrspieler Florian Prirsch (Oberschenkel) und Mario Jokic (Achillessehne) verzichten muss. VN-tk