Eine harte Nuss für die Austria

Sport / 12.08.2021 • 22:55 Uhr
Eine harte Nuss für die Austria

Austria Lustenau gastiert heute beim FAC Wien.

Lustenau Drei Spiele, drei Siege. Geht es nach Austria Lustenau-Trainer Markus Mader kann die Serie ruhig so weitergehen. „Die Siege gegen drei richtig starke Gegner tun natürlich gut, aber ausruhen gibt es nicht. Wir wollen weiter reüssieren, den Schwung mitnehmen und zumindest ungeschlagen aus Wien zurückkehren“, so Mader vor dem Auswärtsspiel beim FAC Wien.

„Ekelhaftes FAC“

Bereits bei der Videoanalyse nach dem 2:1-Sieg über FC Liefering machte der Trainer seine Kicker darauf aufmerksam, was sie in Wien erwartet: „Die Matches gegen den FAC sind immer ekelhaft, weil immer eine organisierte Mannschaft auf dem Platz steht, die immens stark im Kollektiv agiert. Zwar stehen in ihren Reihen nicht die ganz großen Namen, dafür aber immer Spieler, die einem über 90 Minuten alles abverlangen“.

Dennoch fährt die Austria mit breiter Brust in die Bundeshauptstadt, dementsprechend will Mader an Einstellung sowie Aufstellung nicht viel verändern. Auch, weil die verletzten Stützen wie Matthias Maak und Haris Tabakovic noch nicht einsatzbereit sind. Dass es aber zuletzt auch ohne beide Routiniers gut lief, stimmt die Lustenauer auch für die Partie beim FAC positiv. „Wir werden an unserer zuletzt gezeigten Einstellung festhalten, wollen erneut mutig auftreten und versuchen das Spiel von Start weg zu dominieren“, so Lustenaus Trainer, der seinen Spielern im Laufe der Trainingswoche noch eintrichterte, „dass man in dieser Liga keine Mannschaft unterschätzen darf. Daher erwarte ich mir das bislang schwerste Spiel. Denn jeder erwartet sich nach unserem Saisonauftakt, dass wir ohne Probleme beim FAC bestehen“.

Youngster mit an Bord

Mit im Bus gen Wien wird Neuzugang Adriel sitzen, der Mader zu überzeugen wusste. „Im defensiven Mittelfeld hatten wir enormen Bedarf, daher sind wir froh, Adriel an Bord zu haben“, so Mader, der aufgrund der Gelb-roten Karten von Perreira aus dem Liefering-Spiel das erst 17-jährige Stürmertalent Liam Tripp in den Kader für die Auswärtspartie holte. Nicht im Bus, dafür im Flieger, sitzt heute der verletzte Abwehrspieler Maak. Grund: Der Routinier will unbedingt vor Ort sein, wenn sein Team spielt. Samstag geht es dann mit dem Flugzeug wieder zurück ins Ländle, damit er beim Training dabei sein kann. „Ein klares Zeichen, wie toll der Spirit in unserem Team ist“, so der Cheftrainer.

„Die Spiele gegen den FAC sind immer ekelhaft, weil sie einem alles abverlangen.“