Mit sehr viel Tempo zurück an der Spitze

Sport / 01.04.2022 • 22:47 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Austrias Muhammed Cham (rechts) liefert sich einen Zweikampf mit Amstettens Philipp Schellnegger.gepa
Austrias Muhammed Cham (rechts) liefert sich einen Zweikampf mit Amstettens Philipp Schellnegger.gepa

Die Austria ist ihrer Unserie richtiggehend davongelaufen.

Amstetten Drei Partien in Serie hat man nicht mehr gewonnen. Und dann musste man ausgerechnet zu jenem Team, das in dieser Saison zu Hause noch keine Partie verloren hat, nach Amstetten. Kein Wunder, dass Ex-Lustenau-Kicker Thomas Mayer seinen Ex-Kollegen einen „heißen Tanz“ versprach. Doch zu einem Tänzchen kam es in den 90 Minuten nie. Denn vom Start weg gab es für die Hausherren nur die Rückennummern ihrer Gegner zu sehen. Amstetten war mit dem Speed der Lustenauer überfordert. Angetrieben vom überragenden Hakim Guenouche er spielte Grün-Weiß in den ersten 45 Minuten Chance um Chance heraus. Trotzdem ging die Mader-Truppe nur mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause. Und die hatte sogar einen kleinen Schönheitsfehler – denn der Torschütze vom Dienst, Haris Tabakovic war vor seinem Treffer (10.) klar im Abseits gestanden. Verdient war sie aber allemal.

Und sie war auch nach dem Wechsel kaum in Gefahr. Denn es ging in der gleichen Tonart weiter: Lustenau war in allen Belangen überlegen. Allerdings vor dem Tor manchmal zu umständlich, dann wieder zu hektisch und durchaus aus ein wenig fahrlässig. So ließ etwa Tabakovic in Minute 58 die Chance eines Elfmeters liegen. Teixeira schoss den Abpraller über das leere (!) Tor. Doch fünf Minuten später war es dann doch soweit: Amstettens Marco Stark schlug im Strafraum ein Luftloch und Tabakovic musste völlig alleine nur mehr einschieben – die endgültige Entscheidung. Zumal Fabian Gmeiner bei der einzigen Chance der Hausherren – die durch eine Gelb-Rote Karte für Kapitän Lukas Deinhofer schon geschwächt waren – auf der Linie Schlimmeres verhindern konnte (74.) .

Am Ende gab es endlich wieder Lustenauer Jubel: über den souveränen Sieg. Über die Leistung. Und auch über die Tabellenführung. Denn Titel-Konkurrent FAC ließ beim 1.1 in Innsbruck zwei Punkte liegen. „Das ist das Tüpfelchen auf dem i“, freute sich Trainer Markus Mader, der mit seinen Schützlingen sehr zufrieden war: „Der Matchplan wurde zu 100 Prozent umgesetzt.“ Und trotzdem fand er am Ende ein Haar in der Suppe: „Wir müssen unsere Chancen einfach besser nutzen – es geht in diesem Titelkampf um jedes Tor!“

„Der Matchplan wurde von meinen Burschen zu 100 Prozent umgesetzt.“

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.