Die Pioneers holten wichtige Punkte

Sport / 23.01.2023 • 22:57 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Julian Metzler schnürte gegen Fehervar einen Doppelpack. Beim 2:1 gab er Andrew O‘Brien und Torhüter Olivier Roy das Nahsehen. Hartinger
Julian Metzler schnürte gegen Fehervar einen Doppelpack. Beim 2:1 gab er Andrew O‘Brien und Torhüter Olivier Roy das Nahsehen. Hartinger

3:2-Erfolg nach Verlängerung gegen Fehervar.

Feldkirch Das drittel Spiel innerhalb von vier Tagen in der Vorarlberghalle brachte den Pioneers einen Erfolg. In der Overtime setzten sich die Gastgeber gegen Fehervar mit 3:2 durch. Ein Sieg, der den Abstand auf einen Pre-Play-off-Platz auf neun Punkte reduziert.

Die Führung behalten

Wenn Feldkirch in dieser Saison traf, dann gelang dies meistens im Start­drittel. Die Hälfte der 73 Saisontore fiel in den ersten 20 Minuten. Gegen die Ungarn gab es für die Pioneers in den bisherigen Duellen weder im ersten Abschnitt noch nach 60 Minuten was zu holen. Die drei Aufeinandertreffen waren bei einem Torverhältnis von 2:12 eine klare Angelegenheit für die Magyaren. Somit war Julian Metzlers Treffer nach neun Minuten eine Premiere. Erstmals schaffte der Liganeuling das ersteTor in dieser Serie. Wie schon gegen den KAC am Freitag und Linz am Sonntag gelang den Hausherren wieder das 1:0.

Anders als gegen die Kärntner und Oberösterreicher lagen die Montfortstädter aber auch nach 40 Minuten noch voran, obwohl Fehervar in der 26. Minute ausglich. Anze Kuralt ließ David Madlener im PIV-Kasten aus kurzer Distanz keine Chance. Gleich danach vergaben die Gäste das 1:2. Nach einem Scheibenverlust tauchte Balint Magosi plötzlich allein vor Madlener auf. Der 30-Jährige behielt die Nerven und rettete gegen den ungarischen Stürmer gleich zweimal. Im Gegenzug fiel das 2:1: Yannik Lebeda, der schon beim ersten Treffer assistierte, legte die Scheibe quer auf Linienpartner Metzler, der 22-Jährige traf erneut. „Ein Doppelpack passiert mir nicht oft“, meinte der Torschütze. In der 30. Minute hatten die Heimischen Glück. In Unterzahl rutschte Madlener die Scheibe durch die Schoner. Istvan Terbocs schob den Puck prompt über die Torlinie. Doch der Treffer zählte nicht, die Schiedsrichter hatten bereits abgepfiffen.

Kapitän mit Entscheidung

Beide Teams wirkten im Schlussdrittel nicht mehr so spritzig. Nachdem die Hausherren zwei Überzahlchancen ausließen, drückten die roten Teufel in der Schlussphase nochmals aufs Tempo, schafften in der 58. Minute durch Brett Findlay das 2:2. Die Gastgeber retteten sich in die Verlängerung, in der Kapitän Alexander Pallestrang nach 27 Sekunden auf 3:2 stellte. „Die ganze Mannschaft hat viel Spaß mit den Punkten. Das gibt ein gutes Gefühl für die nächsten Wochen“, erklärte Metzler, der Mann des Abends.

„Wir haben zuletzt gegen starke Teams gespielt und wieder vieles richtig gemacht.“

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