Team Vorarlberg vor Mammutprojekt

Auf die Radfahrer wartet zwölftägige Volta a Portugal.
Viseu Es ist das größte Projekt der Geschichte für das Radsportteam Vorarlberg. 1598,6 Kilometer müssen die Fahrer quer durch Portugal zurücklegen. Die Rundfahrt ist damit neben den drei Grand Tours eine der längsten im internationalen Radsport. Es ist die bereits 84. Volta a Portugal, gestartet wird heute mit einem Prolog in Viseu. Insgesamt werden zehn Etappen gefahren, und die Tour erstreckt sich über zwölf Tage. Nach der sechsten Etappe folgt ein Ruhetag. Ein Zeitfahren beendet in Viano do Castelo am 20. August die überaus populäre Landesrundfahrt der Portugiesen.
Siebenköpfiges Aufgebot
Bei der Volta werden 19 verschiedene Teams mit jeweils sieben Fahrern an den Start gehen. Das macht dann insgesamt 133 Radprofis.
Für das Team Vorarlberg wurden Lukas Rüegg (Schweiz), Moran Vermeulen (Österreich), Lukas Meiler (Deutschland), Jon Knolle (Deutschland), Pirmin Benz (Deutschland), Oscar Cabedo (Spanien) und Colin Stüssi (Schweiz) nominiert. Wichtig für Sportdirektor Werner Salmen ist, dass Cabedo wieder fit ist und im Aufgebot stehen kann. Der Spanier ist ein sehr guter Bergfahrer und wichtig für die Gesamtwertungen. Der Schweizer Rüegg ist davor noch bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft in Glasgow im Einsatz und reist von dort direkt nach Portugal zum Team.
Bereits letzten Samstag ist das ganze Team mit zwei Bussen und zwei Autos auf die 2500 Kilometer lange Reise von Vorarlberg nach Portugal aufgebrochen.
Beim letzten Rennen vor etwas mehr als einer Woche bei der Tour de Alsace erlebte das Team Vorarlberg noch einen rabenschwarzen Tag. Zwei Zuschauer brachten einige Fahrer bei hohem Tempo zu Sturz. Sowas soll sich in Portugal auf keinen Fall wiederholen. Das Team geht trotzdem zuversichtlich in die 1598,6 Kilometer lange Volta a Portugal. FG