Die Uhren auf null gestellt

Austria Lustenau will bei den Amateuren von Sturm Graz neues Kapitel aufschlagen.
Lustenau Letztes Wochenende wurde von Winterzeit auf Sommerzeit umgestellt, passend dazu hat auch die Austria ihre Uhren neu adjustiert. Der Grund dafür ist aber nicht Einsparung von Energie, sondern die 1:2-Heimniederlage aus dem letzten Spieltag gegen den Kapfenberger SV.
Da präsentierten sich die Grün-Weißen vor allem in der ersten Halbzeit von der ganz grausigen Seite. „Das war wohl unser hässlichstes Gesicht, so eine Leistung wollen wir am besten nie mehr zeigen“, blickt Austrias Trainer Markus Mader zurück und fügt aber an, „dass dafür der zweite Durchgang, was Einstellung betraf, in Ordnung war.“
„Wir brauchen Punkte, unter diesem Aspekt werden wir antreten. Dabei möchten wir an die zweite Halbzeit gegen Kapfenberg anschließen. Nur mit diesem Willen werden es auch schaffen, auch einmal in der Offensive zu überzeugen“
Markus Mader
Trainer Austria Lustenau

Neues Kapitel
Unter der Woche hat es unter dem Eindruck des Abstiegskampfes ein laut Cheftrainer reinigendes Gespräch gegeben, „in dem wir gesagt haben, alles auf null zu stellen und ab sofort ein neues Kapitel aufschlagen“. Gegen die Amateure von Sturm Graz im Gleisdorfer Solarstadion (Samstag, 14.30 Uhr) soll also eine neue Ära eingeleitet werden. Am besten mit Zählern. „Wir brauchen Punkte, unter diesem Aspekt werden wir antreten. Dabei möchten wir an die zweite Halbzeit gegen Kapfenberg anschließen. Nur mit diesem Willen werden es auch schaffen, auch einmal in der Offensive zu überzeugen“, so Mader, der weiter auf Abdellah Baallal und Seydou Diarra verzichten muss. Dazu fehlen Nico Gorzel (Schulterverletzung) und auch Leo Mikic (angeschlagen). Dafür ist Pius Grabher wieder an Bord.