Mikutina feilt in den USA am neuen Programm

Sport / 10.10.2025 • 10:00 Uhr

Österreichs Eiskunstlaufhoffnung befindet sich mitten in Vorbereitung auf Olympia 2026.

New Jersey Den ersten großen Bewerb der neuen Saison hat Olga Mikutina mit der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf positiv über die Bühne gebracht. Mit Platz neun war die 22-Jährige zufreiden, “auch weil es der erste Wettkampf der neuen Saison nach einer langen Pause war. Zugegebenermaßen war ich auch etwas nervös, aber das ist auch völlig normal”, blickt Mikutina zurück.

“Das neue Programm ist alles viel moderner. Die Kür ist technisch noch um einiges anspruchsvoller. Dazu habe ich im zweiten Teil viel mehr Sprünge eingebaut, die sollen eben auch mehr Punkte einbringen”.

Olga Mikutina
Eiskunstläuferin
FSKATE-JPN-ISU

Mittlerweile befindet sich die Eiskunstläuferin schon wieder in den Vereinigten Staaten und nutzt die wenige trainingsfreie Zeit, um weiter für ihr Wirtschaftsstudium zu büffeln. “Diesbezüglich läuft alles nach Plan, ich bin jetzt schon im dritten Jahrgang, einen habe ich noch vor mir. Was die Prüfungen anbelangt, stehen die Mid-Terms an. Da habe ich bereits eine positiv absolviert, die restlichen folgen am Ende des Jahrganges”, ist Mikutina schon ein “alter Haase”, was ihre schulischen Aktivitäten am Montclair College in New Jersey betrifft.

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Auch ihre sportliche Form sieht die 22-Jährige aktuell als sehr gut an, “ich fühle mich in Schuss, aber es ist natürlich alles noch ein Prozess, in dem ich mich befinde”, erklärt die Feldkircherin, und spricht damit die Arbeit an ihrem neuen Programm für die anstehende Saison an. Das hat sich im Vergleich zur Vergangenheit doch um einiges verändert. “Es ist alles viel moderner. Die Kür ist technisch noch um einiges anspruchsvoller. Dazu habe ich im zweiten Teil viel mehr Sprünge eingebaut, die sollen eben auch mehr Punkte einbringen”, erklärt Mikutina.

Viele Ausdauer-Einheiten

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Voll im Soll: Olga Mikutina.

Sie mache Fortschritte, “aber es wird noch ganz viele Wiederholungen brauchen, bis alles sitzt.” Damit ihr die Kraft für die vielen Wiederholungen in den Trainings nicht ausgeht, schindet Mikutina zudem an ihrer Ausdauer: “Die brauche ich unbedingt, dafür absolviere ich zusätzlich einige Laufeinheiten”.

Das große Ziel ist natürlich Olympia 2026 in Cortina und Mailand. Doch allzu weit will die 22-Jährige nicht nach vorne blicken, “weil ich eines nach dem anderen erledigen will. Es stehen neben den Trainings ja auch noch einige Wettkämpfe an”, erklärt sie. In zwei Wochen geht es für sie wieder zurück nach Europa, ein Bewerb in Estland steht an, danach geht es weiter in die Schweiz.

Kein Druck

Druck vor der Olympia-Saison will sich Mikutina selbst keinen großen machen, “es ist eigentlich wie vor jeder anderen auch. Ich empfinde da keinen großen Druck, eher würde ich von Nervosität sprechen, wenn ich vor vielen Zuschauern laufe. Das ist aber auch völlig normal und menschlich”. Die große Erwartungshaltung der Öffentlichkeit kann sie auch nur allzu gut verstehen, immerhin hat sie bei ihren ersten Olympischen Spielen 2022 in Peking gleich Platz 14 geholt. “Auch normal, spornt mich nur noch mehr an, weiter hart zu arbeiten. Ich sehe die Erfahrungen der letzten Spiele als großen Bonus für mich. Da konnte ich Erfahrungen machen, die mir hoffentlich in naher Zukunft helfen”, erklärt Österreichs große Zukunftshoffnung