Deshalb ist das Risiko für einen Einsatz noch zu groß

Marco Rossis Leidenszeit verlängert. Vancouver verlor in Montreal 3:6, zum siebten Mal in Serie.
Vancouver Für Marco Rossi gibt es momentan keine Aussicht auf ein Comeback bei den Vancouver Canucks in der National Hockey League. Der 23-jährige Mittelstürmer verletzte sich im Spiel gegen Philadelphia (3:6) am Silvestertag erneut am linken Fuß, kann immer noch nicht auf dem Eis trainieren. “Seine Verletzung ist nur zu 80 Prozent ausgeheilt”, erzählt Vater Michael, der seinen Filius nächste Woche besuchen wird.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Iframely angezeigt.
“Ich glaube nicht, dass ich ihn spielen sehen werde.” Eine Knochendichtemessung ergab, dass das Risiko für einen Einsatz zu groß wäre. Bei einer erneuten Verletzung droht dem Rankweiler eine Operation, die mit einem Nagel im Fuß stabilisiert werden müsste und wohl das Saisonende nach sich ziehen würde.

In den letzten Begegnungen ohne Rossi setzte es für Vancouver lauter Niederlagen, zuletzt bei den kanadischen Rivalen in Toronto mit 0:5 und in Montreal mit 3:6. Die Canucks zieren nach sieben Pleiten in Serie mit 37 Punkten aus 45 Spielen das Tabellenende der NHL. Neben Rossi fehlen der Mannschaft von Adam Foote weitere fünf Stammspieler, darunter jetzt auch Torhüter Thatcher Demko, wegen Verletzungen. Im Umfeld des Klubs wartet man auf weitere Transfers, so soll – der aktuell rekonvaleszente Kiefer Sherwood – im Tausch mit Konkurrenzklubs angeboten werden.

Die Canucks spekulieren schon jetzt im Draft 2026 mit einem Top-Nachwuchscrack. Bleiben die Kanadier auf dem letzten Platz, besteht eine Wahrscheinlichkeit von rund 20 Prozent, dass erstmals in der 55-jährigen Geschichte der Franchise das Toptalent an der Westküste von British Columbia landen könnte. Favorit auf die Nummer eins im Draft Ende Juni in Buffalo ist der Kanadier David McKenna (18). Weil aber die schwedischen Sedin-Zwillinge Henrik und Daniel immer noch im Klub die Fäden ziehen, auch bei den Trainings hin und wieder auf dem Eis stehen, könnte ihr Landsmann Ivar Stenberg (18), ebenfalls ein Flügelstürmer, von den Canucks den Vorzug bekommen.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Iframely angezeigt.
Auch beim ehemaligen Rossi-Klub Minnesota läuft es aktuell nicht rund. Gegen New Jersey gab es für den Tabellendritten der Western Division (47 Spiele, 61 Zähler) eine 2:5-Heimniederlage, in den vergangenen fünf Spielen notierten die Wild nur einen Sieg nach Verlängerung. Mit dem Abgang von Rossi und einer Verletzung von Joel Eriksson Ek fehlt es auf der Centerposition an Stabilität, gegen New Jersey gingen 58 Prozent der Anspiele verloren. KO