Die Hoffnung stirbt zuletzt

Sport / 09.04.2026 • 17:30 Uhr
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Die Lage ist für Johannes Tartarotti und Co. mehr als nur prekär. Morgen geht es gegen Amstetten, das auch nich um den Meistertitel mitspielt. gepa

SW Bregenz will morgen in Amstetten (18 Uhr) nach sportlichen Strohhalm greifen.

Bregenz „Wir haben keine Chance, aber die nutzen wir“. So oder so ähnlich könnte sich der Ansatz von Abstiegskandidat SW Bregenz vor dem Auswärtsmatch bei SKU Amstetten (morgen, 18 Uhr) anhören. Denn nach der 1:3-Heimniederlage gegen Sturm Graz II beträgt der Rückstand auf den rettenden 14. Platz nun schon acht Punkte.

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Viel Holz bei nur noch sechs ausstehenden Runden für die defensiv schwächste Mannschaft der Liga (43 Gegentore). Noch dazu trifft man mit Amstetten auf laut SWB-Coach Andreas Heraf eine der besten Teams der Liga: „Amstetten ist ja nach wie vor vorne dabei und ich glaube noch immer, dass sie in der Lage sind oder gewesen wären auch Erster zu werden, aber vielleicht fehlt bei ihnen aufgrund des Nichtaufstiegsplans die letzte Konsequenz, um an die absolute Grenze zu gehen“, so Heraf, dem bewusst ist, „dass es, um in Amstetten zu bestehen, notwendig ist, ihren Spielstil mit vielen langen Bällen und Duellen sowie großer Hektik anzunehmen“.

Das alte Übel

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SWB-Coach Andreas Heraf. gepa

Über die Gründe, warum seine Mannschaft tabellarisch ganz weit unten steht, ist Heraf schon müde zu sprechen, „weil das Spiel gegen Sturm II wieder einmal eine Bestätigung dafür war, dass wir, egal welche Spielanlage wir wählen, keine Chance haben, Matches zu gewinnen“. Der rote Faden des „Geschenke in Form von Gegentoren zu verteilen“ konnte bislang noch immer nicht durchtrennt werden. Sehr zum Unwohlsein des Trainers, der trotzdem erklärt, „dass es laufend Gespräche bezüglich Zusammenarbeit in der Zukunft gibt. Bleiben wir in der 2. Liga, habe ich einen Vertrag hier“.