Vier-Punkte-Heimspiel im Kampf um den Klassenerhalt

Bregenz Handball will heute (19 Uhr) gegen Hollabrunn in die Erfolgsspur zurückkehren.
Bregenz Am zweiten Spieltag der Abstiegsrunde der HLA-Meisterliga steht Bregenz Handball unter Zugzwang. Nach der 36:39-Auswärtsniederlage in Schwaz empfängt der Rekordmeister heute (19 Uhr) Hollabrunn in der Handballarena Rieden. Für das Team von Interimstrainer Michael Roth geht es um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Ausgangslage ist angespannt: Während Bregenz zum Auftakt leer ausging, reist Hollabrunn nach dem 23:21 in Graz mit Rückenwind an. Bei den Gastgebern liegt der Fokus daher auf einer klaren Reaktion. Spielmacher Louis Mönch sieht die Partie als richtungsweisend: „Vor allem in der Abwehr müssen ein ganz anderes Gesicht zeigen als zuletzt und von Beginn an voll da sein. Wir werden alles hineinwerfen, um den wichtigen Sieg zu holen.“

Das Duell mit Aufsteiger Hollabrunn hat für Bregenz besonderen Stellenwert. Es ist der Auftakt einer entscheidenden Heimspielserie in der Abstiegsrunde. Bereits am kommenden Samstag (18.30 Uhr) folgt die Partie gegen Graz, ehe nach der Nationalteampause am 23. Mai das letzte Saisonspiel vor eigenem Publikum gegen Schwaz ansteht.

Geschäftsführer Björn Tyrner betont die Bedeutung dieser Phase. „Die Abstiegsrunde hat eben erst begonnen, aber die erste Botschaft ist klar: Jeder Punkt zählt, speziell in den Heimspielen dürfen wir uns keinen Punktverlust erlauben, wollen wir das Abstiegsgespenst so früh wie möglich ablegen“, sagt Tyrner. Zugleich verweist er auf die Moral der Mannschaft: „Der Auftritt in Schwaz hat gezeigt, dass die Mannschaft, auch wenn es einmal nicht so läuft, bis zum Schluss kämpft. Jetzt gilt es, diese Mentalität mit einem Erfolgserlebnis zu belohnen. Notwendig dafür ist eine bessere Leistung in der Abwehr und die Unterstützung der Fans.“

Gerade die Defensive wird damit zum Schlüssel im Heimspiel. In Schwaz kassierte Bregenz 39 Gegentreffer – zu viele, um auswärts zu bestehen. Gegen Hollabrunn soll sich das Bild ändern. Gleichzeitig hofft der Verein auf den Rückhalt von den Rängen, um in der entscheidenden Saisonphase die nötige Energie freizusetzen.