Austria Lustenau ist Meister

Grün-Weiße besiegen Amstetten im finalen Showdown mit 2:1 und spielen nächste Saison in der Bundesliga.
Lustenau Austria Lustenau hat es geschafft: Die Grün-Weißen sicherten sich am letzten Spieltag der 2. Liga mit einem hart erkämpften 2:1-Heimsieg gegen den SKU Amstetten den Meistertitel und damit den Aufstieg in die Bundesliga. Vor erstmals ausverkaufter Kulisse in der Sun Minimeal Arena trotzten 5138 Zuschauer dem strömenden Regen und wurden am Ende mit einem historischen Abend belohnt.
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Für die Austria ging es um alles, während Verfolger St. Pölten zeitgleich im Heimspiel gegen Wels auf einen Umfaller der Lustenauer hoffen musste. Entsprechend forsch starteten die Gastgeber in die Partie, übernahmen sofort die Kontrolle und machten früh klar, dass an diesem Abend kein Weg am Titel vorbeiführen sollte.

Trainer Markus Mader veränderte seine Startelf im Vergleich zur Vorwoche nur auf einer Position, brachte Amine Bouchenna für Haris – und wurde dafür belohnt. Die Lustenauer setzten die Gäste von Beginn an unter Druck, doch die frühe Führung blieb zunächst aus. In der 12. Minute wurde Mame Wade im Strafraum klar von den Beinen geholt, doch der Elfmeterpfiff blieb aus. Kurz darauf vergaben Wade und Lenn Jastremski zwei Großchancen aus kürzester Distanz.
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Die verdiente Führung fiel schließlich in der 23. Minute: Nach einem Ballgewinn von Sacha Delaye und der Vorarbeit von Bouchenna spielte Jack Lahne seine Klasse aus und traf zum 1:0. In der Folge kontrollierte die Austria das Spiel, ohne jedoch entscheidend nachzulegen. Amstetten blieb durch vereinzelte Vorstöße gefährlich, unter anderem durch einen Distanzschuss von Joshua Steiger.
Nach der Pause erwischten die Gäste den besseren Start und schlugen zurück. Ein Freistoß von Steiger landete an der Latte, den Abpraller verwertete Niklas Pertlwieser zum 1:1-Ausgleich. Ein herber Dämpfer für die Lustenauer, die einige Minuten brauchten, um wieder in die Spur zu finden.
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In der 62. Minute dann die nächste Schlüsselszene: Bouchenna wurde im Strafraum gefoult, diesmal zeigte Schiedsrichter Talic auf den Punkt. Sacha Delaye übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zur erneuten Führung.

Die Schlussphase entwickelte sich zur Nervenschlacht. Auch weil St. Pölten parallel führte, hing alles an diesem einen Tor Vorsprung. Die Austria zog sich zunehmend zurück, verteidigte mit allem, was sie hatte, und wurde von den lautstarken Fans nach vorne gepeitscht.

Als Schiedsrichter Talic schließlich abpfiff, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Spieler, Betreuer und Fans feierten gemeinsam den Meistertitel und den Aufstieg. Zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte kehrt Austria Lustenau damit ins Oberhaus zurück – und erneut heißt der Erfolgsgarant an der Seitenlinie Markus Mader, der die Grün-Weißen innerhalb von vier Jahren zum zweiten Mal in die Bundesliga führte.