Brenne(r) für ein neues schwarz-weißes Kapitel in Bregenz

Vorarlbergs Traditionsclub erfindet sich neu und plant eine sportlich erfolgreiche Zukunft.
Bregenz Die Schwarz-Weißen aus der Landeshauptstadt haben eine lange Tradition. 1919 wurde der Fußballclub gegründet. Im 107. Jahr nun steht der Verein vor einer wichtigen Entscheidung. Denn nach einer sportlich und finanziell sehr schwierigen Saison laufen die Planungen für einen Neustart auf vollen Touren. Für diese Woche nun hat der Club eine wichtige Entscheidung angekündigt.
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Noch gibt es nichts Offizielles, erst vor dem Feiertag will man mit den Ergebnissen der laufenden Verhandlungen an die Öffentlichkeit gehen.
Die wichtige Aufgabe sportlicher Natur war die Suche nach einem Trainer. Nachdem man sich von Andreas Heraf getrennt hatte, gilt nun Martin Brenner ein weiteres Mal als Topfavorit auf den Posten in Bregenz. Schon im Dezember 2013 hatte der 40-Jährige als Kandidat gegolten, doch dann war es zur Rochade Markus Mader an den Bodensee und Heraf an den Rhein gekommen.
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Nun soll es im zweiten Anlauf mit dem Engagement des gebürtigen Uruguayers mit österreichischer Staatsbürgerschaft klappen. Dabei hatte Brenner erst im März sein Jawort für das Traineramt beim FC Lauterach (ab 1. Juli) gegeben. Gegenüber den VN bestätigte nun FCL-Sportchef Thomas Erath die Gespräche zwischen Brenner und SW Bregenz. Zumal eine Ausstiegsklausel dem Coach einen Wechsel in eine Profiliga gestattet. Brenner hatte vor allem beim VfB Hohenems und beim FC Balzers viel Erfahrung sammeln dürfen. Seine Arbeit auf der Trainerbank bei der Lustenauer Austria war jedoch nach nur 18 Spielen beendet. Nun soll der UEFA-Pro-Lizenz-Inhaber bei den Bregenzern für den Neuaufbau sorgen. Eine Zusammenarbeit scheint jedenfalls fixiert zu sein, zumal man beim FC Lauterach gedanklich schon auf Trainersuche ist.

Kompletter Umbau
Die Aufgabe, die auf Brenner wartet, ist keine leichte. Gerüchten zufolge will sich SW Bregenz von bis zu 18 Spielern trennen und einen völligen Restart versuchen. Der finanzielle Background soll von einem ausländischen Investor kommen, sodass sich der Verein auch finanziell neu aufstellen kann. Erste Namen neuer Spieler kursieren bereits. So wurde zuletzt auch William Rodrigues bei Gesprächen mit SWB-Verantwortlichen gesichtet. Der 32-jährige Innenverteidiger spielte schon unter Brenner bei der Austria Lustenau, wo sein Vertrag mit Saisonende ausgelaufen ist. Bei den Torhütern zählt Benjamin Simmerle (20) vom FC Hittisau zu den Kandidaten.