Von Basel nach Lustenau

Neuer Mittelfeldmann der Austria kickt somit auch in der kommenden Saison am Rhein.
Lustenau „Mit Dion konnten wir einen Spieler verpflichten, der zu den größten Talenten der Schweiz zählt. Er überzeugt durch seine hervorragende technische und taktische Ausbildung und kann mehrere Positionen bekleiden. Dank seiner Spielintelligenz und seiner körperlichen Präsenz wird er unserem Spiel zusätzliche Perspektiven und neue Möglichkeiten verleihen.“

Austria-Lustenau-Sportchef Dieter Alge ist voll des Lobes über seinen neuen Schützling Dion Kacuri. Und dieser kommt vom FC Basel. Vorerst leihweise für eine Saison, doch die Grün-Weißen haben sich eine Kaufoption gesichert.

Der Spieler selbst freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich war von den Gesprächen mit den Verantwortlichen der Austria von Beginn an überzeugt und freue mich jetzt sehr, hier zu sein und diese neue Herausforderung in Lustenau anzunehmen. Der Verein ist sehr familiär, und ich habe bereits viel über die besondere Atmosphäre und die Fans gehört. Ich habe große Ziele und kann es kaum erwarten, loszulegen.“

Nachdem Kacuri von 2019 bis 2022 im Nachwuchs von GC Zürich ausgebildet wurde, feierte er im August 2022 sein Debüt in der höchsten Schweizer Spielklasse. Im Februar 2024 wechselte der 22-Jährige schließlich zum FC Basel. Nach einem halben Jahr im St. Jakob-Park sammelte er als Leihspieler bei Yverdon-Sport weitere Erfahrung in der Super League, ehe er zur vergangenen Spielzeit nach Basel zurückkehrte. Für den 21-fachen Schweizer Meister absolvierte Kacuri in der abgelaufenen Saison sieben Partien in der Super League und stand auch international in zwei Begegnungen der UEFA Europa League auf dem Rasen.

Zudem kam er neunmal in der Promotion League zum Einsatz und war dabei an sechs Treffern direkt beteiligt. Der 1,90 Meter große Mittelfeldspieler überzeugt im Zentrum mit seinem Spielverständnis, seiner hervorragenden Technik und seiner Präsenz. Darüber hinaus ist der Linksfuß vielseitig einsetzbar und kann mehrere Positionen bekleiden. Diese Qualitäten soll Kacuri, der bislang 18 Einsätze für die Schweizer Nachwuchsnationalmannschaften absolvierte und aktuell dem U21-Nationalteam angehört, ab sofort in Lustenau zeigen. Am Montag, beim Trainingsstart, ist er bereits dabei.