Alles neu und eine wichtige Rückkehr

SW Bregenz ist in die Saison gestartet und Murad Gerdi ist als Co-Trainer zurück.
Bregenz Auf ein Golfmobil wie für ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick muss er verzichten – und so ist der neue Cheftrainer von SW Bregenz weiter auf Krücken unterwegs. “Noch drei Wochen”, verrät der 40-Jährige. Bei großer Hitze und mit einem großen Kader ist er mit seinen Schützlingen in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet.
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Mit dabei auch Rückkehrer Murad Gerdi, der bei den Schwarz-Weißen wieder als Co-Trainer fungiert und aktuell das Training leitet, sowie Tormanntrainer Gerd Küng (54). Ein zweiter Co-Trainer wird laut Brenner in den nächsten Tagen noch zum Betreuerteam stoßen.


Klare Ansagen
Zu überhören ist Brenner nicht, auch wenn er das Training meist von einer Bank aus beobachtet. Dabei fühlt er sich aktuell in der Beobachterrolle sehr wohl. Bei den vielen neuen Gesichtern heißt es für ihn, einen ersten Überblick über die individuellen Stärken zu gewinnen. Zumal bei den Bregenzern auch einige Testspieler den Kader aktuell noch “auffetten”.

Spürbar ist die Aufbruchstimmung in der Landeshauptstadt, wo zahlreiche Kiebitze auf der Tribüne der ersten Trainingseinheit der Mannschaft beiwohnen. Es geht dabei vor allem um das “Kennenlernen”, wie auch Brenner festhält. Akklimatisieren, ankommen, erste Schritte machen – so lässt sich aktuell die Situation beim Verein beschreiben. Der Umbruch ist längst eingeleitet. Mit dem Einstieg des japanischen Investors Takashi Okuri mit dessen weltweit agierendem Industriekonzern “Nippon Rika Group” soll mehr Professionalität Einzug halten. Dementsprechend ist die Intensität der ersten Einheit schon sehr hoch.

Erkennbar ist allerdings, dass die vielen neuen Spieler, darunter doch mehr als eine Handvoll aus dem Land des neuen Partners, im Spiel noch zueinander finden müssen. Dabei spielen Akteure wie Lars Nussbaumer (25), Rückkehrer Anteo Fetahu (23) oder auch Neuerwerbung William Rodrigues (32) eine wichtige Rolle – dieses Trio soll Verantwortung auf dem Spielfeld übernehmen.
