Weiterer Schritt zum Gewinn der Bergmeisterschaft

Sport / 22.07.2026 • 09:55 Uhr
Christoph Lampert der Sieger       ©Manfred Noger
Christoph Lampert, der Sieger.Manfred Noger

Volle Punkteanzahl für den Spezialisten auf den Bergstrecken, Christoph Lampert, in Italien.

Verzegnis Mit dem fünften Lauf der österreichischen Automobil-Bergmeisterschaft machte das Championat erneut Station im italienischen Verzegnis. Die rund 830 Einwohner zählende Ortschaft in Friaul-Julisch-Venetien war letztmalig 2019 Bestandteil des Meisterschaftskalenders.

Christoph Lampert im Nova Proto NP01     ©Manfred Noger
Christoph Lampert im Nova Proto NP01.Manfred Noger

Für den Bergrennfahrer Christoph Lampert (44) aus Nofels hat sich der Ausflug nach Italien sichtlich gelohnt. Mit seinem Sportprototyp Nova Proto NP01 gewann er auf der 5,6 Kilometer langen Strecke die Wertung zur österreichischen Bergmeisterschaft und sicherte sich damit die volle Punkteausbeute.

Die Trainingstage wurden von herrlichem Sommerwetter begleitet. Am Rennsonntag herrschten im ersten Wertungslauf noch trockene Bedingungen, die mit profilosen Reifen gut zu bewältigen waren. Am Nachmittag zeigte sich das Wetter jedoch von seiner wechselhaften Seite. Ein heftiger Regenschauer setzte Teile der Strecke kurzfristig unter Wasser, doch der warme Asphalt ließ die Fahrbahn stellenweise rasch wieder abtrocknen. In den Waldpassagen blieb die Strecke hingegen sehr feucht, wodurch die Reifenwahl zum Zeitpunkt des Rennlaufs zu einer echten Herausforderung wurde.

Für den zweiten Rennlauf fiel die Entscheidung schließlich auf Regenreifen. Für Lampert stellte dies jedoch genau die richtige Wahl dar. Mit seinem turbobetriebenen Honda-Motor meisterte er die technisch anspruchsvolle Bergstrecke in Bestzeit und war damit der schnellste Österreicher im Feld, was in der Gesamtwertung Rang drei bedeutete. Die Höchstgeschwindigkeit lag auf der kurvenreichen Strecke mit rund 220 km/h allerdings eher im unteren Bereich. NOG