Starker Auftritt des Team Vorarlberg in der Karibik

Emanuel Zangerle hat dem Team Vorarlberg auf der zweiten Etappe der Tour de Guadeloupe ersten Podestplatz beschert
Guadeloupe Das Team Vorarlberg hat am zweiten Tag der Tour de Guadeloupe seine starke Ausgangsposition weiter untermauert. Auf der mit 163 Kilometern längsten Etappe der Rundfahrt fuhr Emanuel Zangerle als Dritter aufs Podest und sorgte damit für das bisher beste Resultat der Equipe in der Karibik. Gleichzeitig brachte sich das Team mit einer taktisch klugen Fahrweise auch in der Gesamtwertung in eine vielversprechende Position.
Die äußeren Bedingungen hatten es auf dem Abschnitt nach Port-Louis in sich. Hohe Temperaturen, kräftiger Wind, zahlreiche Stürze und ein lautstarkes Publikum am Streckenrand verlangten den Fahrern alles ab. Dennoch hielt sich das Team Vorarlberg konsequent an den zuvor ausgegebenen Rennplan. „Wir wollten heute keine große Verantwortung übernehmen, die nächsten Tage werden noch hart genug“, hatte Renndirektor Paul Renger seiner Mannschaft vor dem Start mit auf den Weg gegeben.

Die Devise lautete, Kräfte zu sparen und lediglich auf aussichtsreiche Rennsituationen zu reagieren. Genau diese Gelegenheit bot sich bereits in der ersten Rennhälfte. Eine rund zehnköpfige Spitzengruppe setzte sich vom Feld ab und erarbeitete sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von bis zu sechs Minuten. Emanuel Zangerle schaffte den Sprung in die entscheidende Fluchtgruppe und behauptete sich dort bis ins Finale.
Auf den letzten Kilometern zerfiel das Rennen zunehmend in mehrere Gruppen. Zangerle verteidigte seinen Platz an der Spitze und erreichte das Ziel als Dritter. Lediglich der deutsche Etappensieger Leo Charrois und ein weiterer Konkurrent waren schneller. Tobias Nolde kam gemeinsam mit dem neuen Gesamtführenden Bogdan Zabelinskiy als Elfter ins Ziel und verlor lediglich 36 Sekunden. Das Hauptfeld mit Kilian Feurstein, Colin Stüssi und Dominik Röber folgte mit einem Rückstand von 1:49 Minuten.
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Die Marschroute des Teams ging damit voll auf. Während zahlreiche Konkurrenzmannschaften viel Arbeit an der Spitze verrichten mussten, konnte das Team Vorarlberg wichtige Kräfte für die kommenden Tage schonen und gleichzeitig ein Spitzenresultat einfahren. „Wir konnten gut Kräfte sparen und mussten nicht so viel investieren wie viele andere. Trotzdem sind wir vorne dabei und auf Schiene“, zog Renndirektor Paul Renger eine zufriedene Bilanz.
Auch im Gesamtklassement hat sich die Mannschaft eine hervorragende Ausgangslage erarbeitet. Emanuel Zangerle ist als bester Fahrer des Teams Siebenter und liegt lediglich 49 Sekunden hinter Spitzenreiter Bogdan Zabelinskiy. Tobias Nolde auf Rang 13, Dominik Röber als 16. und Teamkapitän Colin Stüssi auf Platz 22 weisen ebenfalls weniger als zwei Minuten Rückstand auf und dürfen sich für die kommenden Etappen berechtigte Hoffnungen machen.
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Die Tour de Guadeloupe zählt zu den traditionsreichsten Rundfahrten der Karibik. Bis zum kommenden Sonntag warten auf die 28 teilnehmenden Mannschaften noch mehrere anspruchsvolle Etappen. Insgesamt sind dabei mehr als 1225 Kilometer zu absolvieren – für das Team Vorarlberg mit einer vielversprechenden Ausgangslage.