Endlich wieder auf einem einstelligen Tabellenplatz

SW Bregenz siegt vor den Augen von Takashi Okuri und klettert in der Tabelle nach oben.
Bregenz Lang ist es her, dass der Bregenzer Traditionsverein nach einem Spieltag auf die Tabelle blicken konnte und sich auf einem einstelligen Tabellenplatz fand. So geschehen am Wochenende nach dem verdienten 3:1-Heimsieg über die Amateure von Sturm Graz.
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Davor mussten sich die Fans der Schwarz-Weißen in Geduld üben. Genauer gesagt 464 Tage lang. Letztmals stand SWB auf einem einstelligen Tabellenplatz, Rang neun, vor dem 29. Spieltag der Saison 2024/25 am16. Mai 2025. Doch nach der 1:4-Heimniederlage damals gegen die SV Ried rutschte man ab auf Platz zehn. In der Saison 2025/26 sah man die mittleren Tabellenränge sowieso nur mit dem Fernrohr, da war die beste Platzierung Rang zwölf – aber nur am ersten Spieltag.
Multi-Kulti-Truppe harmoniert immer besser
Nun aber scheinen sich die Schwarz-Weißen langsam, aber doch wieder zu festigen. Der Aufwärtstrend bei der Mannschaft von Trainer Martin Brenner ist klar zu erkennen. Fasste man an Spieltag eins noch eine deftige 0:5-Klatsche bei Wacker Innsbruck aus, fuhr die Multi-Kulti-Truppe seitdem immer Punkte ein, hält aktuell bei sieben Zähler und Rang sieben.

Zudem greifen die Mechanismen innerhalb des Spiels bei dem Legionärs-Team immer besser. Mit Daniel Au Yeong und Lars Nussbaumer standen nur zwei Österreicher in der Startelf. Erstgenannter steht dabei sinnbildlich für das aktuelle Werken in Bregenz. Au Yeong ist im niederländischen Eindhoven geboren, hat Wurzeln in Singapur, besitzt aber die österreichische Staatsbürgerschaft. Nussbaumer hingegen hält als Langenegger die Fahnen Vorarlbergs hoch. Im wahrsten Sinne des Wortes, den auch auf der Bank fanden sich nur Legionäre.
Der Yen soll weiter fließen

Den sportlichen Machern in Bregenz wird es egal sein, denn unwiderruflich kann man nach vier Spieltagen von einem mehr als gelungenen Saisonstart sprechen. Dabei muss festgehalten werden, dass der Fun-Faktor bei Spielen mit schwarz-weißer Beteiligung durchaus gegeben ist. Sechs Tore bekamen die SWB-Fans in zwei Heimspielen bislang von ihren Kickern kredenzt. Bleibt es bei diesem Schnitt, können sich die Gegner der 2. Liga warm anziehen, wenn sie ins ImmoAgentur Stadion kommen.

Zumal man im Umfeld der Schwarz-Weißen schon zu hören bekommt, dass Investor und Sportdirektor Takashi Okuri durchaus bereit sein soll, im Winter nochmal die japanischen Yen fließen zu lassen, falls das Team tabellarisch im oberen Bereich steht.