“Wir landen unter den Top-3 – mindestens!”

Sport / 02.09.2026 • 12:30 Uhr
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Anteo Fetahu ist von den Qialitäten seiner Mannschaft überzeugt. gepa

Vor dem doppelten FAC-Duell lässt Bregenz-Stürmer Anteo Fetahu mit einer Ansage aufhorchen.

Bregenz Trotz der bitteren 0:2-Niederlage gegen die Young Violets gehen die Bregenzer wegen der 7 Punkte aus den drei Ligaspielen davor mit breiter Brust in das doppelte Duell gegen den Tabellenvierten FAC: Freitag um 19 Uhr auswärts im Cup und am 12.9. (15:30 Uhr) beim Rematch vor eigener Kulisse in der 2. Liga. Durch den neuen japanischen Investor und die vielen Neuzugänge herrscht am Bodensee große Aufbruchstimmung, die Anteo Fetahu im VN-Gespräch erstaunlich offensiv auf den Punkt bringt: “Wir sind eine super Mannschaft. Ich glaube, das wissen noch nicht viele. Jeder meinte Anfang der Saison, Bregenz ist Abstiegskandidat Nummer eins. Ich habe jetzt lange in der zweiten Liga gespielt, und ich sage, dass wir für die zweite Liga eine unglaublich gute Mannschaft haben. Ich schätze uns ganz oben ein. Wir werden die Saison unter den Top-3 abschließen – mindestens!” Eine mutige Ansage? “Ja, aber dahinter stehen wir als Mannschaft, das ist unser Ziel. Wir sind eine Topmannschaft mit extrem viel Qualität. Das werden wir jedem beweisen. Da bin ich 100 Prozent sicher.”

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Was Fetahu so optimistisch stimmt? “Die Trainingsbedingungen sind extrem gut, schon auf einem Niveau wie bei Altach. Das war, als ich vor 2 Jahren hier war, noch komplett anders. Wir haben jetzt einen neuen Kraftraum mit neuen Geräten, einen größeren Betreuerstab, man bekommt Essen nach jedem Training. Bei der Planung wird für jeden Spieler alles in seiner Sprache kommuniziert.”

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Anteo Fetahu blickt mit gemischten Gefühlen zurück an die Zeit beim SCR Altach. gepa

Ein Paradebeispiel sei für ihn Co-Trainer Joshua Schirmer: “Er spricht Portugiesisch, Japanisch und Englisch.” Fetahu selbst hat sein großes Potenzial bei seinen bisher 3 Toren und 2 Assists in den ersten sechs Pflichtspielen bereits gezeigt, sieht aber noch Luft nach oben, weil ihn davor eine Schambeinentzündung ein halbes Jahr ausknockte: “Ich erarbeite mir das, alle stehen hinter mir.” In Altach habe er das nicht so empfunden: “Da ist es nicht so fair abgelaufen. Ich glaube, das weiß jeder.” Umso mehr will Fetahu jetzt in Bregenz beweisen, was er draufhat. CHK