Vorarlbergs Rodel-Ass unter den besten Sportlern Österreichs

So schnitten Vorarlbergs Top-Athleten im Ranking zur Wahl “Sportler des Jahres” ab.
Bludenz Während bei der Sporthilfe-Gala nächsten Donnerstag Alessandro Hämmerle, Felix Gall und Dominik Lamparter um den begehrten NIKI-Award, Österreichs bester Sportler des Jahres, rittern, ist die Ergebnisliste ab Platz vier in allen Kategorien von der Sports Media Austria bereits veröffentlicht worden.
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Dabei kam der Bludenzer Jonas Müller mit 126 Punkten auf den starken neunten Platz. Bei der veröffentlichten Liste ist zu erkennen, dass er bei der Wahl einmal auf Platz eins gewählt wurde. Müller holte bei Olympia 2026 in Cortina nicht nur die Silbermedaille im Einsitzer der Herren, sondern auch noch Silber im Teambewerb. Umso überraschender, dass er im Mai 2026 seine Karriere mit nur 28 Jahren beendet hat.

Bei der Wahl zur “Sportlerin des Jahres” kam Vorarlbergs Aushängeschild im Springreiten Katharina Rhomberg auf den 21. Platz (24 Punkte). Im Team-Bewerb, bei dem sich das Ski-alpin-Duo Ariane Rädler und Katharina Huber im Rennen um den Sieg befindet, kam Paul Wanner als Mitglied des österreichischen Fußball-Nationalteams auf den vierten Platz. Dicht gefolgt von den Graz 99ers (Platz 6), die mit Manuel Ganahl, Lenz Moosbrugger und Kilian Zündel erstmals den Eishockey-Meistertitel in die steirische Landeshauptstadt holten.

Mit Thomas Steu ist ein weiteres Rodel-Ass im Teambewerb vertreten. Mit seinem Doppelsitzer-Kollegen schaffte es das Duo auf den elften Gesamtrang, einen Platz vor dem Eishockey-Nationalteam der Männer, das mit Vinzenz Rohrer, Dominic Zwerger, Ramon Schnetzer und Simeon Schwinger gleich vier Vorarlberger in seinen Reihen hatte.

Bei der Wahl zu Special Olympics Sportler und Sportlerin des Jahres kam der Schwimmer Fabian Gräß auf den starken fünften Rang. Ingrid Illigasch verpasste das Rennen um die ersten drei Plätze denkbar knapp, wurde Vierte.