Klare Absage an die Windkraft

VN Titelblatt / 02.11.2022 • 22:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Für illwerke vkw ist der Wind keine Option für Energieautonomie.

Bregenz „Der Ausbau soll passieren, wenn jemand in Windkraft investiert. Doch nach den vorliegenden Zahlen wird sie keinen entscheidenden Beitrag zur Energieautonomie leisten“, betonten die Vorstände des Landesenergieversorgers illwerke vkw, Helmut Mennel und Christof Germann, zur Diskussion um Windräder in Vorarlberg.

Gleichzeitig beklagen die Energiemanager, dass seitens der Bundesregierung, konkret des Energie- und Umweltministeriums, die Wasserkraft immer mehr eingeschränkt wird.  Um die Energieautonomie zu erreichen, sei es aber wichtig, dass man systemoffen an die Wende herangehe. Vorarlberg sei ein Land der Wasserkraft und der Photovoltaik, die derzeit so nachgefragt ist, dass man die früheren Ziele schon bald übertreffe. Auch sonst sehen sie die Bundesregierung in Verzug: Bei der Umsetzung der UVP-Novelle fordern sie ebenso Tempo – „da spüren wir, dass die Umsetzung sehr zaghaft angegangen wird“ –  wie bei den Maßnahmen zur Unterstützung Wirtschaftstreibender bei den Energiekosten. »D1

„In der Novelle zum UVP-Gesetz merken wir eine deutliche Zurückhaltung.“

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