Übungsszenario Bauernhofbrand

VN / 09.05.2022 • 15:58 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Neben der Brandbekämpfung galt es für die sechs Wehren auch Menschen- und Tierleben zu retten. <span class="copyright">Egle</span>
Neben der Brandbekämpfung galt es für die sechs Wehren auch Menschen- und Tierleben zu retten. Egle

Herausfordernde Kreisübung des Löschkreises Vorderland-

Viktorsberg Einer mehr als nur als realistischen Übungsannahme mussten sich die rund 90 im Übungseinsatz befindlichen Mitglieder des Löschkreises Vorderland, diese sind die Wehren aus Viktorsberg, Sulz, Röthis, Weiler, Klaus und Fraxern, stellen. Nach einer Explosion im Heizkeller eines Bauernhofes, steht dieser inklusive Stall im Vollbrand. Mehre Bewohner sind in der oberen Etage eingeschlossen, es gibt einige Verletzte, mehrere Menschen werden vermisst und zudem befindet sich ein Teil des Viehs immer noch im landwirtschaftlichen Trakt.

Bürgermeister Philibert Ellensohn, Dietmar Madlener, Markus Süß und Michael Moosbrugger.
Bürgermeister Philibert Ellensohn, Dietmar Madlener, Markus Süß und Michael Moosbrugger.

Zeitfaktor

Der Kommandant der Feuerwehr Viktorsberg und zugleich Einsatzleiter der Übung Alfons Marte, trifft als erster am Brandplatz ein, verschafft sich einen ersten Überblick der Lage und schickt einen ersten Löschzug mit Atemschutz in das Gebäude. Währenddessen treffen nach und nach die weiteren Wehren aus dem Tal ein. Der Zeitfaktor bei einem Brand in einer Berggemeinde wie Viktorsberg ist nicht unerheblich. Die eigene Wehr ist allein zu klein für den Einsatz, die Verstärkungen der Kollegen brauchen seine Zeit. Ebenfalls immer wieder aufs Neue eine Herausforderung ist auch die nötige Versorgung mit Löschwasser, was im diesem Übungsfall aber perfekt gelöst wurde.

Übungsleiter Michael Moosbrugger erläutert Einsatzleiter Alfons Marte die Lage.
Übungsleiter Michael Moosbrugger erläutert Einsatzleiter Alfons Marte die Lage.

Umfangreiche Übungsannahme

Durch die umfangreiche Übungsannahme galt es auch verschiedenste Fähigkeiten der Wehren zu üben. Neben der klassischen Brandbekämpfung, die Personenrettung mittels Seiles, die Suche nach vermissten und verletzten Personen sowie auch der Umgang mit durch den Brand verunsicherten Tieren. Zudem galt es einen sich im Einsatz verletzten Feuerwehrkameraden in Sicherheit zu bringen. Alles jederzeit mögliche Szenarien, die allesamt zu vollster Zufriedenheit gelöst und abgearbeitet wurden. Die Übungsleiter Michael Moosbrugger und Dietmar Madlener, sowie Bezirksvertreter Markus Süß zeigten sich am Ende über die erbrachten Leistungen sehr erfreut. Nach der anstrengenden, erfolgreichen Übung wurde diese beim gemütlichen Ausklang noch intensiv analysiert. CEG