Verletzte und Heckenbrände zu Silvester in Vorarlberg

VN / 01.01.2023 • 12:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Verletzte und Heckenbrände zu Silvester in Vorarlberg
VN/Rauch/Sams

Silvester forderte sieben Verletzte in Vorarlberg, Feuerwehr rückte zu Dachstuhl- und Heckenbrände aus.

Bregenz Laut der Polizei war Silvester heuer “sehr ruhig” und ohne besondere Vorkommnisse. In Vorarlberg ging der Jahreswechsel dennoch nicht ohne Zwischenfälle über die Bühne.

Sieben Verletzte

Die Landespolizeidirektion Vorarlberg führt den insgesamt relativ ruhigen Jahreswechsel vor allem darauf zurück, dass im Ländle im Gegensatz zu anderen Bundesländern keine größeren öffentlichen Silvesterveranstaltungen abgehalten wurden und deshalb viele wohl zu Hause feierten. Indes wurden sieben Personen wegen unsachgemäßen Hantierens mit Feuerwerkskörpern verletzt.

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Die schwerste Verletzung erlitt ein Mann in Fußach, bestätigt die Landespolizeidirektion einen Bericht des ORF Vorarlberg. Ihm musste ein Finger amputiert werden, da ein Knallkörper in seiner Hand explodiert war.

Ein achtjähriges Kind im Bezirk Dornbirn griff mit der Hand in brennende Sternspritzer und ein 16-jähriges Mädchen im Montafon verletzte sich durch eine Knallerbse, die neben ihrem Ohr explodierte.

Zeugenaufruf in Dornbirn

Unterdessen sucht die Polizei nach einer unbekannten Person, die in Dornbirn eine Frau mit einem Feuerwerkskörper verletzt hat. Die 22-Jährige hielt sich wie zahlreiche andere Personen am Zanzenberg auf, um das Feuerwerk im Tal zu beobachten. Der oder die Unbekannte warf einen Knallkörper über die abschüssige Wiese und traf die junge Frau mit dem Sprengkörper. Sie wurde die durch die Explosion verletzt und ihre Kleidung beschädigt. Die 22-Jährige musste im Krankenhaus behandelt werden, die Polizei Dornbirn bittet unter 059 133 8140 um Zeugenaussagen und Hinweise.

“Insgesamt entsprach die Einsatzfrequenz einer normalen Silvesternacht”, erklärt die Landespolizeidirektion.

Viele Feuerwehreinsätze

Das warme, trockene Wetter erhöhte die Gefahr von Hecken- und Wiesenbrände. Entsprechend häufig mussten die Florianijünger im ganzen Land zum Jahreswechsel ausrücken.

In Bludenz und Lauterach kam es – ausgelöst durch Feuerwerksartikel – zu Heckenbränden, in St. Gallenkirch gerieten etwa 50 Quadratmeter Wiese in Brand und in Bludenz wurde in einem Garten ein Baum entzündet. Ein als Dachstuhlbrand alarmierter Großeinsatz in Bludenz stellte sich jedoch beim Eintreffen der Einsatzkräfte glücklicherweise ebenfalls als Heckenbrand heraus.

In Götzis geriet aus bislang unbekannter Ursache ein Müllcontainer in Brand. Alle Brände konnten von den freiwilligen Feuerwehren rasch gelöscht werden. In mehreren weiteren Fällen wurden Mülleimer durch Feuerwerksartikel beschädigt. Beschädigt wurden auch ein Stromverteilerkasten in Fußach und ein Kaugummiautomat in Lauterach.

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