Feuerwehr Lustenau begeistert Kinder mit spannender Aktion

Kinder durften erleben, was es heißt, ein Feuerwehrmann zu sein.
Lustenau Beeindruckende Einsatzfahrzeuge, zahlreiche Werkzeuge und Uniformen, die zum Staunen einladen: Kürzlich öffnete die Feuerwehr Lustenau ihre Türen für interessierte Kinder. Im Rahmen der Aktion “School is out” lud Feuerwehrjugendleiter Tim Ritter gemeinsam mit seinem Team zu einem abwechslungsreichen Abend ins Feuerwehrhaus ein. Dort erwartete die Kinder eine spannende Führung durch das Gerätehaus, ehe sie anschließend mit dem Feuerwehrauto zur Rheinhalle fahren durften, um dort selbst eine Wasserleitung zu legen. Und natürlich das zu tun, was für viele untrennbar zur Feuerwehr gehört: mit dem Schlauch Wasser spritzen.

Vielfältige Aufgaben und großes Engagement
Zu Beginn berichteten die Kinder, was sie bereits über die Feuerwehr wissen und welche Einsätze sie miterlebt haben. Ein besonders interessierter Junge wollte wissen: “Was macht ihr eigentlich, wenn der Neuner über die Ufer tritt?” Jugendfeuerwehrleiter Tim Ritter erklärte: “Unser Ziel ist es, Menschen zu helfen. Wenn niemand durch das Wasser bedroht wird, sorgen wir dafür, dass es so schnell wie möglich abfließen kann.” Er betonte zudem, dass alle Feuerwehrleute diese Arbeit ehrenamtlich leisten: “Wir machen das, weil wir gerne helfen und es unser Hobby ist.”

Tim Ritter und sein Team zeigten den Kindern die vielen Autos und demonstrierten unter anderem das Tankfahrzeug, das 3000 Liter Wasser mitführt und somit sofort einsatzbereit ist. Sie zeigten ihnen den Kranwagen, dessen Drehleiter 30 Meter lang ist und dadurch auf jeden Wohnblock in Lustenau gelangt. Und auch den großen Rüstwagen, der wie eine fahrende Werkzeugkiste für die Feuerwehr ist. Großes Staunen herrschte bei diesem Rundgang bei den Kindern. Und auch die Uniform der Feuerwehr durfte angefasst werden, um ein Gefühl zu bekommen, wie schwer diese ist. Nach der Führung hieß es: Einsteigen in die großen Feuerwehrautos. Gemeinsam fuhren sie zur Rheinhalle, wo sie den praktischen Teil absolvieren durften.

Feuerwehr zum Anfassen
Vor Ort legten die Kinder gemeinsam mit der Feuerwehrjugend eine Wasserleitung. Benjamin und Olivia drehten den Hydranten auf. Von dort führte der Weg zum Löschfahrzeug. Die jungen Besucher staunten nicht schlecht, wie komplex das Anschließen der Schläuche ist. Dann war es so weit: Das Kommando “Wasser marsch!” ertönte und jedes Kind durfte mit dem Schlauch spritzen. Die zehnjährigen Jungen Lukas und Nasrullah nehmen dieses Jahr erstmals teil. “Wir sind hier, um zu sehen, ob das etwas für uns ist. Mir gefällt es richtig gut”, erzählt Lukas begeistert. Auch Liam (11) ist mit Feuereifer dabei: “Wenn ich zwölf bin, komme ich wahrscheinlich zur Feuerwehr”, verrät er.

Besonders angetan ist er von der Lustenauer Feuerwehr: “Nur die Lustenauer gefällt mir gut”, schwärmt er. Die Feuerwehr Lustenau legt großen Wert auf ihren Nachwuchs und auf eine fundierte Ausbildung. “Sie sind unsere Zukunft”, betont Jugendleiter Ritter. Aktuell befinden sich 27 Jugendliche in der Ausbildung bei der Lustenauer Wehr. BVS





